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Bezahlen wir in Zukunft biometrisch?

Die Vorteile vom biometrischen Bezahlen liegen klar auf der Hand. Man muss sich keine Passwörter oder PINs mehr merken, denn man hat normalerweise seine Hände oder das Gesicht immer dabei. Die biometrischen Erkennungsmerkmale sind zahlreich, darunter fallen der Fingerabdruck, die Iris, das Gesicht, die Handfläche oder sogar der eigene Herzschlag.

Die Zukunft der Biometrie

Auf dem Mobile World Congress 2016 in Barcelona hat unter anderem Mastercard seine neue Bezahlmethode namens „Selfie Pay“ vorgestellt. Diese biometrische Authentifizierung ermöglicht es mit einem Selbstporträt zu bezahlen, aber man darf das Blinzeln nicht vergessen. Alternativ ist auch ein Fingerabdruck zur Identitätsüberprüfung möglich. Auf der weltweit größten Mobilfunkmesse wurde auch die Venenscanner-Technik von Fujitsu vorgestellt. Zum Bezahlen reicht es hierbei, seine Handinnenfläche über ein Zahlungsterminal zu halten, besonders vorteilhaft ist dies bezüglich der Hygiene, da der Vorgang ohne jede Berührung vonstatten geht. Besitzer von Apple-Geräten können das Identifizierungsprogramm namens "Touch ID" nutzen, auch hier kommt der Fingerabdruck wieder ins Spiel sowie die Stimme. Bei der Stimmerkennung werden über 100 Merkmale wie Kadenz, Sprechgeschwindigkeit und Aussprache berücksichtigt. Selbst mit einer Grippe soll die Stimme erkannt werden. Die Firma Nymi hat ein Armband entwickelt, welches ein Elektrokardiogramm anfertigt. Der Herzrhythmus ist wie die anderen Methoden individuell und wesentlich schwerer nachzuahmen als beispielsweise ein Fingerabdruck. Das Windows-Phone Lumia 950 XL scannt die Iris, um sich mit Hilfe des Programms „Windows Hello“ am Gerät anzumelden.

Die Biometrie im Heute

Seit 2010 gibt es in Polen Geldautomaten, die mit biometrischer Authentifizierung arbeiten. Ein Infrarot-Scanner liest hier die einmaligen, feinen Kapillaren der Fingerkuppe und legitimiert so die Auszahlung. Auch in Japan nutzen bereits Millionen von Japanern diese Art der Authentifizierung an Geldautomaten. Aber die Deutschen sind noch nicht bereit für diese innovativen und futuristischen Techniken, denn erst in den letzten Jahren hat man sich an EC- und Kreditkartenzahlungen gewöhnt. Auch die Datenschützer sehen vieles kritisch, da wieder einmal mehr persönliche Daten gespeichert werden.

Bildquelle: Michaela Zimmermann / MZ-Datenservice ◁ Zurück