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Große Herausforderungen für MasterCard und Visa

Sowohl MasterCard als auch Konkurrent Visa haben in den letzten Monaten eine sogenannte „Digital Wallet“ vorgestellt. Die Brieftasche soll Online-Bezahlungen einfacher und sicherer machen und für Nutzer einen echten Mehrwert bringen. Doch die Unternehmen haben ein Problem: Die Verbreitung von Visa Checkout und MasterPass hält sich bislang arg in Grenzen.

Als innovative Unternehmen haben sich Visa und MasterCard, eigentlich fokussiert auf das Kreditkartengeschäft, in den letzten Monaten allemal gezeigt. Die beiden Großkonzerne, die jedes Jahr Milliarden durch die anteilige Gebühr bei Kreditkartenzahlungen verdienen, haben zuletzt nach neuen Einnahmequellen gesucht. Eine davon sollen die sogenannten „Digital Wallet“ werden. Diese stellen eine Art Bezahldienst dar, welcher dem System von PayPal gleicht. Kunden können bei Online-Shops und in Banking-Apps zukünftig „mit einem Klick bezahlen“ – die lästige Eingabe von Kreditkarten- oder Kontodaten fällt durch MasterPass und Checkout weg. So zumindest die Theorie von MasterCard und Visa.

Kein direkter Draht zum Kunden

Die Situation für die beiden Kreditkartenunternehmen ist allerdings verzwickt, denn während Konkurrent American Express seit jeher auf direkten Kundenkontakt setzt, arbeiten MasterCard und Visa nur indirekt mit Konsumenten zusammen. Sie geben ihre Kreditkarten nicht selbst aus, das übernehmen Partner wie Banken. Auf diese sind die Unternehmen nun auch angewiesen, wenn es um die Integration von MasterPass und Checkout geht. Ohne die Institute und andere Online-Händler geht gar nichts, denn die Technologien von MasterCard und Visa bauen auf eine direkte Einbindung auf Webseiten oder in Applikationen. Diese Abhängigkeit könnte für die beiden Kreditkartenriesen in den nächsten Monaten zu einem ernsthaften Problem werden.

Werbeoffensiven und Exklusivpartnerschaften

Um nicht zu sehr von den Banken und Händlern abhängig zu sein, starten MasterCard und Visa im Moment große Werbeoffensiven. Die beiden Unternehmen schalten in den USA bereits große Werbeanzeigen in Magazinen und machen durch TV-Spots auf sich aufmerksam. Ob das reichen wird, um Online-Händler zum Einbau des neuen Features zu überzeugen, bleibt abzuwarten. Um schneller voranzukommen und im Wallet-Geschäft ein ernstzunehmender Konkurrent für PayPal zu werden, arbeiten MasterCard und Visa auch mit Exklusivpartnern. So arbeitet Visa beispielsweise mit Pizza Hut, der U.S. Bank und United Airlines zusammen, MasterCard hat bereits Partnerschaften mit Banken in Südafrika sowie Händlern in Singapur geschlossen. Um weitere Händler zu überzeugen, müssen MasterCard und Visa wohl auch gute Bedingungen aufbieten, denn der Kampf um die Integration der Bezahldienste wird sich voraussichtlich auch für die Händler lohnen. Diese hoffen darauf, durch ihre „Mithilfe“ weniger Zahlungsgebühren aufbringen zu müssen.

Kunden müssen von neuem Service überzeugt werden

Abgesehen von der Integration in fremde Applikationen und Internetseiten müssen MasterCard und Visa auch noch an einer anderen Front kämpfen. Zwar haben beide Firmen durch ihre sicheren Kreditkarten schon einen guten Ruf, die digitale Brieftasche benutzen Karteninhaber deswegen aber noch lange nicht. Auch aus diesem Grund wird Marketing für beide Firmen in den kommenden Monaten eine entscheidende Rolle spielen. Bislang zeigen Kunden, besonders in Europa, Bedenken, wenn es um die Bezahlung mit der „Wallet“ geht. Viele Konsumenten zeigen sich unsicher darüber, wie sicher eine schnellere Bezahlung im Vergleich zum traditionellen System ist. Für Visa und MasterCard bedeutet das, dass in den nächsten Monaten noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden muss.

Bildquelle: © Andres Rodriguez | Dreamstime Stock Photos ◁ Zurück