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Kreditkarte und Girokonto: Steigende Gebühren zu beobachten

Kunden von Banken und Sparkassen haben es derzeit nicht leicht. Vor allem Anleger leiden unter den aktuell anhaltend niedrigen Zinsen an den Geld- und Kapitalmärkten. Denn attraktive und zugleich relativ sichere Geldanlagen im Zinsbereich sind derzeit praktisch nicht mehr zu haben. Als ob dies allein nicht schon schlimm genug wäre, haben die niedrigen Zinsen noch weitere Auswirkungen. Diese betreffen Girokonten und Kreditkarten der Bank- und Sparkassenkunden.

Gebühren steigen!

Es scheint fast so, als ob sich viele Bankhäuser in den letzten Jahren noch zurückgehalten hätten, wie weit die Europäische Zentralbank (EZB) in Bezug auf ihren negativen Einlagenzins gehen wird. Doch nach den neuerlichen Zinsschritten der EZB gibt es die ersten greifbaren Reaktionen. Wie erhofft geben Banken und Sparkassen derzeit (noch) keinen negativen Zinssatz an ihre Sparer weiter. Allerdings versuchen die Bankhäuser auf einem anderen Wege, der Zinsfalle zu entkommen. Sie drehen an der Gebührenschraube, um die aktuell deutlich eingebrochenen Margen im Zinsbereich zu kompensieren. Vor allem Leistungen rund ums Girokonto werden neuerdings nur noch kostenpflichtig angeboten bzw. teurer ermöglicht als bisher. Da die Einnahmen möglichst unauffällig gesteigert werden sollen, sind es nicht immer die Kontoführungsgebühren direkt, die verändert werden. Auch zum Beispiel die Gebühren für Kreditkarten sind nicht selten betroffen. 

Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, Georg Fahrenschon, brachte die offensichtliche Einstellung der Sparkassen mit seiner Aussage „Die Zeit kostenloser Girokonten ist vorbei.“ vor Kurzem auf den Punkt. Und auch bei der Sparda-Bank, die ihr kostenfreies Gehaltskonto in den letzten Jahren als Werbemaßnahme „Nummer eins“ nutzte, stehen wohl adäquate Änderungen bevor. „Ich rechne damit, dass wir auf breiter Front Preissteigerungen sehen werden“, so Joachim Wuermeling, Vorstand des Verbands der Sparda-Banken in einer aktuellen Stellungnahme.

Rat für Verbraucher

Experten vermuten, dass kostenfreie Girokonten zukünftig wohl ein Angebot der reinen Online-Banken sein werden – wenn überhaupt. Filialbanken werden diese aufgrund des allgemeinen Zins- und Kostendrucks wohl kaum langfristig anbieten können. „Insbesondere Direktbanken, die ihre Produkte ausschließlich über das Internet vertreiben und sich dadurch die Kosten für die Unterhaltung eines Filialnetzes sparen, werden weiterhin gebührenfreie Girokonten anbieten.“, so Rainer Gerhard, Geschäftsführer Finanzen bei Check24.

Die Stiftung Warentest rät Verbrauchern allerdings, nicht allein nur aus Kostengründen das Girokonto zu wechseln. Interessenten sollten auch auf die Rahmenbedingungen des neuen Kontos schauen – zum Beispiel die Anzahl der verfügbaren Auszahlungsautomaten. Nur wegen einer Prämie sollten Verbraucher diesen Schritt keinesfalls gehen. Als Faustregel gibt Warentest aus, dass ein Onlinekonto jährlich nicht mehr als 40 Euro kosten sollte. Das Girokonto bei einer Filialbank hingegen sollte nicht mehr als 80 Euro pro Jahr kosten. Auch eventuelle Zusatzkosten – wie zum Beispiel die Grundgebühr einer Kreditkarte – sollten Verbraucher in einen Anbietervergleich einfließen lassen.

Bildquelle: © Jyothi | Dreamstime Stock Photos ◁ Zurück