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Kreditkarten: Dynamische Prüfziffer soll Sicherheit erhöhen

Immer wieder einmal werden neue Sicherheitssysteme entwickelt, welche die Zahlungen mittels Kreditkarte sicherer machen sollen. So auch ein System, welches das Unternehmen Gemalto vor Kurzem vorgestellt hat. Was genau dahinter steckt und wie das Sicherungsverfahren funktioniert, erfahren Sie in diesem Artikel.

Sie kennen das vielleicht. Wollen Sie etwas online mit Ihrer Kreditkarte bezahlen, sind dazu alle gängigen Karteninformationen notwendig. Doch plötzlich stolpern Sie über die Eingabeaufforderung einer sogenannten Prüfziffer, die nirgends zu finden ist – zumindest auf den ersten Blick. Denn die ominöse Prüfziffer befindet sich auf der Kartenrückseite und ist eher schlicht und somit alles andere als auffällig gestaltet. Eine Hochprägung wie bei den Kartendaten der Vorderseite weist die dreistellige Prüfziffer nicht auf. Stattdessen wirkt die unscheinbare Nummer häufig wie auf einen separaten Aufkleber aufgedruckt, der sich auf der Rückseite Ihrer Kreditkarte befindet. Allerdings ist dies ganz bewusst so vorgenommen, da dadurch die allgemeine Sicherheit erhöht wird.



Neues Sicherheitssystem vorgestellt

Das niederländische Unternehmen Gemalto hat nun ein neues Sicherheitssystem vorgestellt, das die bisherige Handhabung rund um die Prüfziffer von Kreditkarten deutlich sicherer machen soll. Auch die Sicherheit von Zahlungen mit Mobilgeräten wird dadurch laut Gemalto erhöht.

Konkret geht es um ein neues System namens Dynamic Code Verification. Das System ändert die Prüfziffer der jeweiligen Kreditkarte regelmäßig, und zwar alle 20 Minuten. Dazu wird eine Batterie in die Karte integriert, welche die zum Ziffernwechsel nötige Energie liefert. Nach Aussagen von Gemalto beträgt die voraussichtliche Lebensdauer der Batterie trotz einer regelmäßigen Nutzung voraussichtlich drei bis vier Jahre und sei damit ausreichend lang.

An der Handhabung beim Bezahlvorgang ändert sich für Sie als Kartennutzer im Rahmen des vorgestellten Sicherheitssystems nicht viel. Nach wie vor sind die bekannten Kreditkartendaten zur Bezahlung notwendig. Auch die dreistellige Prüfziffer ist wie gewohnt einzugeben. Wie beschrieben ist diese jedoch nicht jederzeit konstant, sondern wechselt alle 20 Minuten automatisch. So ist bei jedem Einsatz der Kreditkarte die Eingabe einer anderen Prüfziffer notwendig.



Warum diese Änderung?

Die Prüfziffer in der jetzigen Form erhöht die Sicherheit rund um Kreditkarten bereits. Denn dadurch genügen nicht allein die Daten auf der Vorderseite einer Karte, um diese missbräuchlich verwenden zu können. Allerdings nimmt die Anzahl der Betrugsfälle, in denen den Kriminellen auch die korrekte Prüfziffer der Karten bekannt ist, stetig zu. Nach Angaben von VISA und Mastercard liegt deren Anteil an allen Betrugsfällen bei mittlerweile ca. 70 Prozent. Genau auf diese Tendenz wies Gemalto bei der Vorstellung seiner Dynamic Code Verification ausdrücklich hin und stellte damit dessen Sicherheitsvorteile heraus. Wann das neue System erstmals in der Praxis zum Einsatz kommt, ist derzeit aber noch nicht klar.

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