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Kreditkarten: Vorsicht vor Zusatzkosten in Online-Shops

Im Internet einzukaufen, ist sehr bequem. Allerdings gilt es auch dabei, bestimmte Dinge zu beachten. Dies zeigt ein kürzlich von Finanztest veröffentlichter Test. Die wesentlichsten Ergebnisse sind im folgenden Artikel kurz zusammengefasst.

Verbraucher schätzen die Vorteile von Kreditkarten vor allem, wenn es um Einkäufe im Netz geht. Nicht nur, dass Bezahlungen mittels Kreditkarte vergleichsweise sicher aus Sicht des Nutzers sind. Auch geht ein solcher Bezahlvorgang sehr schnell vonstatten. Waren kann also praktisch sofort versendet werden. Bei rund 20 Prozent aller Käufe in Online-Shops zahlen Kunden derzeit bereits mittels Kreditkarte.

 

Zusatzkosten und Bestellobergrenzen sind möglich

Allerdings erheben einige Händler zusätzliche Gebühren, wenn ihre Kunden per Kreditkarte bezahlen. Darauf wies kürzlich Stiftung Warentest hin. Diese hatte für ihre Zeitschrift Finanztest insgesamt 30 Online-Shops hinsichtlich ihrer Zahlungsmodalitäten unter die Lupe genommen. Nach Ansicht des Magazins werden dadurch die Kosten für Kartenzahlungen, die eigentlich die Händler tragen müssten, auf die Kunden abgewälzt. Diese Kosten werden im Regelfall prozentual in Abhängigkeit vom Einkaufswert festgesetzt. Üblich sind Zusatzkosten von einem bis drei Prozent. Immerhin 26 der 30 geprüften Shops hatten jedoch erfreulicherweise keine Zusatzkosten berechnet.

Noch kritischer als pauschale Gebühren für die Bezahlart sieht Stiftung Warentest jedoch eine andere Art der beobachteten Zusatzkosten im Fall von Zahlung per Kreditkarte. So haben die Tester festgestellt, dass die Höhe der berechneten Versandkosten in einigen Shops von der gewählten Bezahlart abhängt. Konkret werden den Kunden dort höhere Kosten für den Versand berechnet, wenn diese mit ihrer Kreditkarte bezahlen. Durch diese Verfahrensweise werden die Kosten für die gewählte Bezahlart praktisch versteckt. Es ist anzunehmen, dass viele Bürger gar nicht bemerken, dass ihnen aufgrund der von ihnen gewählten Bezahlmethode finanzielle Nachteile entstehen. Ein grundsätzlich mögliches Ausweichen auf Alternativen zur Bezahlung erfolgt dann in den meisten Fällen vermutlich nicht mehr.

Ein weiterer negativer Aspekt, der den Testern von Finanztest auffiel, sind mögliche Bestellobergrenzen in Shops. Diese treten vorwiegend bei Kartenzahlung oder Einkäufen per Rechnung auf. Auch damit müssen Verbraucher im Rahmen von Einkäufen rechnen. Dabei gilt es, gegebenenfalls auf andere Bezahlwege zurückzugreifen.

 

PayPal wird grundsätzlich gelobt

Positiv hebt das Magazin den Bezahldienst PayPal hervor. Dieser glänzt vor allem durch seinen aktiv beworbenen Käuferschutz. Zudem sind Kauf-, Zahlungs- und Versandabwicklung bei Nutzung des Dienstes standardisiert. Verbraucher profitieren dadurch häufig von einer schnelleren Bearbeitung ihrer Bestellung. Entsprechend zügig wird die erworbene Ware zugeschickt. Einzig in puncto Datenschutz hat die Stiftung gewisse Bedenken. Denn Verbraucher, die PayPal nutzen, sollten sich immer darüber im Klaren sein, dass personenbezogene Daten wie Kreditkarten- oder Kontonummern praktisch immer an amerikanische Server und Unternehmen übermittelt werden.

Kauf auf Rechnung unbedenklich

Völlig unbedenklich sind Einkäufe auf Rechnung. In diesem Fall bezahlen Verbraucher erst nach Erhalt ihrer Ware per Überweisung. Nach den Testergebnissen des Magazins ist ein Rückversand der Einkäufe bei dieser Bezahlmethode häufig weniger umständlich, da keine Erstattung des Zahlbetrages erfolgen muss. Wie bereits erwähnt, gelten für den Kauf auf Rechnung jedoch oft recht strenge Betragsobergrenzen. Zudem wird die Bezahlmethode nicht allen Kunden und nicht flächendeckend angeboten.

Bildquelle: © Jyothi | Dreamstime Stock Photos ◁ Zurück