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Wird in Schweden die E-Krone eingeführt?

Vielleicht hat die Schwedische Zentralbank bald wieder eine Vorreiterrolle inne. Denn schon im Jahre 1661 hat die Riksbank als erstes Geldinstitut weltweit eine Banknote als Zahlungsmittel eingeführt. Was damals so zukunftsorientiert und visionär war, könnte heute wieder abgeschafft werden – nämlich das Bargeld. Als Ersatz könnte eine Digitalwährung, eventuell mit dem Namen E-Krone, für jegliche Transaktionen implementiert werden.

Im Gegensatz zu Deutschland wird Bargeld in Schweden nicht so hoch geschätzt. Erkennbar ist dies, wenn man sich ansieht wie die einzelnen Zahlungsarten verteilt sind. „Im Handel laufen heute rund 80 Prozent aller Zahlungen über Kreditkarten ab“, wird Bengt Nilervall von der schwedischen Handelskammer im „Handelsblatt“ zitiert. Berechnungen der königlich technischen Universität KTH ergaben, dass nur noch weniger als 78 Milliarden Kronen (ca. 8,4 Milliarden Euro) im Umlauf sind, im Jahr 2010 waren es noch 109 Milliarden.

Diese Entwicklung wurde allerdings von den Banken forciert, da nur noch ca. 20 Prozent der Filialbanken wie SEB, Nordea und Swedbank Bargeldein- und -auszahlungen erlauben. Nur einige wenige Filialen der Handelsbanken akzeptieren überhaupt noch Bargeld. Das hat aber auch Vorteile, zum Beispiel sind Überfälle von Geschäften und Banken drastisch gesunken, Schwarzgeldgeschäfte werden stärker unterbunden und die Kosten, die mit dem Bargeld verbunden sind (Druck, Aufbewahrung, Schutz etc.), konnten reduziert werden.

"Es könnte auf den ersten Blick einfach erscheinen, E-Kronen auszugeben, aber das ist etwas völlig Neues für eine Notenbank", gab Riksbank-Vize-Zentralbankchefin Cecilia Skingsley zu bedenken. Wie genau diese Umsetzung möglich sein soll, wurde bisher noch nicht abschließend geklärt. Es gibt also noch viele offenen Fragen, die aber in den nächsten zwei Jahren besprochen und eventuell auch beschlossen werden sollen.

Bildquelle: Michaela Zimmermann / MZ-Datenservice ◁ Zurück