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Kreditkarte trotz negativer Schufa?

17.08.2016

Unsere Bestellberatung wird immer mal wieder mit leichter Scham und gedrückter Stimme gefragt, ob man die Deutschland-Kreditkarte auch mit negativen Merkmalen in der Schufa-Auskunft erhalten kann.

Zuerst sollte man klären, was ein Negativmerkmal in der Schufa ist, denn einige der Interessenten gehen davon aus, dass zum Beispiel ein Konsumkredit oder eine Baufinanzierung bereits ein Negativmerkmal ist, was aber NICHT der Fall ist!

Negativmerkmale sind Eintragungen, die das Zahlungsausfallrisiko eines Kunden im negativem Sinne konkretisieren. Dies kann zum Beispiel eine gemahnte Rechnung sein, eine abgeschlossene und in der Vergangenheit vorgefallene Verschuldung, welche aufgrund von Speicherfristen noch ersichtlich ist, jedoch als abgeschlossen markiert ist, eine eidesstattliche Versicherung oder die Eröffnung einer Privatverbraucherinsolvenz.

Bestehen echte Merkmale werden diese abermals unterschieden und unterschiedlich in der Bonität bewertet. Ist es zum Beispiel „nur“ eine gemahnte Rechnung oder ein Negativeintrag, welcher schon abgeschlossen ist, so wird dies weniger negativ bewertet als die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung oder die Eröffnung einer Insolvenz.

Wo gibt es Chancen auf eine Kreditkarte?

Interessenten mit grenzwertigen Schufa-Eintragungen, also jene wie zum Beispiel einer gemahnten Rechnung oder einem abgeschlossenen Merkmal haben erfahrungsgemäß schon Chancen, dennoch Krediktarteninhaber zu werden. Entsprechende Angebote für sogenannte Prepaid Cards, aber auch andere, finden sich beispielsweise im Kreditkartenvergleich auf

www.bezahlen.de

Wiegen die Einträge schwerer, zum Beispiel durch Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung oder die Eröffnung einer Insolvenz, kann hingegen mit einer Ablehnung des Antrags gerechnet werden.

Man kann die Frage somit mit „Jein“ beantworten, da es abhängig von der Schwere des Negativmerkmals in der Schufa ist.


Bildquellen:

Bildquelle: Michaela Zimmermann / MZ-Datenservice

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