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Kreditkarten: Autorisierung von Zahlungen bald per Selfie

Neue Technik macht das Leben der Verbraucher immer einfacher – und zumeist auch sicherer. Beides trifft auch auf die wohl schon bald mögliche Autorisierung von Zahlungen per Selfie zu. Nach eigenen Angaben will Mastercard diese seinen Kunden noch in 2016 ermöglichen. Die wichtigsten Infos dazu haben wir im folgenden Artikel zusammengefasst.

Vor allem kleinere Unternehmen – oftmals sogenannte Start-up-Unternehmen – fallen durch äußerst zukunftsweisende Ideen und manchmal auch deren Umsetzung auf. Aber auch größere Anbieter machen sich Gedanken darüber, wie sie ihre Dienste verbessern und die allgemeine Sicherheit erhöhen können – zum Beispiel im Bereich des Zahlungsverkehrs. So führt beispielsweise Mastercard schon in naher Zukunft die Autorisierung von Kreditkartenzahlungen per Selfie ein. Eine durchaus interessante Art des Missbrauchsschutzes.



Selfie statt klassischem Passwort

Geht es nach den Plänen von Mastercard, soll für dessen Kunden künftig ein schnell und unkompliziert erstelltes Selfie ausreichen, um Zahlungen per Kreditkarte autorisieren zu können. Bereits im Herbst hatte das Unternehmen angekündigt, Zahlungen zukünftig einfacher machen zu wollen. Dabei hieß es schon damals, dass vor allem auf Software zur Gesichtserkennung gesetzt wird. Das Resultat ist die beschriebene Selfie-Autorisierung, die nach Angaben des Kreditkartenunternehmens noch in diesem Jahr möglich werden soll. Um eine Zahlung zu autorisieren, muss der Karteninhaber sein Gesicht kurz mit der Handykamera filmen. Dabei wird er von einer Software optisch mit einem schon vorher hinterlegten Foto abgeglichen. Damit Betrüger nicht einfach ein Foto ihres Opfers vor die Handykamera halten können, ist ein kurzes Blinzeln notwendig. Daran erkennt die Software die Echtheit der aufgenommenen Bilder.

Die von Mastercard bald zur Verfügung gestellte Art der Zahlungsautorisierung könnte Passwörter und Geheimnummern in Zukunft praktisch überflüssig machen. Denn zum Beispiel könnten auch Log-in-Vorgänge und Ähnliches über die beschriebene Selfie-Methode erfolgen. Darüber hinaus soll es nach Angaben von Mastercard bald möglich sein, Bezahl-Transaktionen nur noch per Fingerabdruck zu verifizieren. Auch das würde sicher zum Aussterben der klassischen Passwörter beitragen. Übrigens arbeiten auch andere Unternehmen wie beispielsweise Samsung und Apple daran, neue Bezahlwege für ihre eigenen Geräte anzubieten zu können. Es bleibt also abzuwarten, wie lange klassische Passwörter überhaupt noch Verwendung finden werden.

Bildquelle: © Radu Razvan Gheorghe | Dreamstime Stock Photos ◁ Zurück