Auslandseinsatzentgelt (AEE)

Stand: 10.02.2017

Das Auslandseinsatzentgelt ist eine Gebühr, die beim Einsatz von Girokarten (ehemals ec-Karten) und Kreditkarten im Ausland oder auch bei Einkäufen in Online-Shops anfallen kann.

Bezahlen Sie mit Ihrer Karte in einer fremden Landeswährung, so wird eine Umrechnung dieser Fremdwährung (z.B. Britische Pfund) in die inländische Währung (Euro) notwendig. Diese Umrechnung bedeutet für die Kreditinstitute einen zusätzlichen Aufwand, den sie mit dem sogenannten Auslandseinsatzentgelt begleichen. Dieses beträgt in der Regel ein bis zwei Prozent des gezahlten Umsatzes. Den genauen Betrag können Sie beispielsweise Ihrer Kreditkartenabrechnung entnehmen.

Bei der Deutschland-Kreditkarte Classic wird ein Auslandseinsatzentgelt von 1,75 % erhoben.

Bei der Deutschland-Kreditkarte Gold wird ein Auslandseinsatzentgelt von 2,00 % erhoben.

Auch bei Bargeldverfügungen an ausländischen Geldautomaten fällt die Gebühr an, falls Sie in einer fremden Währung abheben. Bei Einkäufen und Bargeldabhebungen in Ländern der Eurozone, in denen der Euro Hauptwährung ist, entsteht für Sie als Inhaber einer deutschen Kreditkarte hingegen keine Gebühr. So sind auch mit der Deutschland-Kreditkarte alle Zahlungen, die Sie in Euro tätigen, frei vom Auslandseinsatzentgelt. Einige Kreditinstitute bieten auch Kreditkarten an, die generell kein Auslandseinsatzentgelt erheben.

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