NFC

Stand: 20.03.2020

NFC bedeutet Near Field Communication, übersetzt "Nahfeldkommunikation". Dieser Standard dient der Übertragung von Daten auf kurzen Strecken von wenigen Zentimetern via Funktechnologie. Auch beim kontaktlosen Bezahlen wird meist NFC eingesetzt, um die Informationen verschlüsselt zu versenden. Unbefugte Dritte haben also keinen Zugriff auf die Daten, was NFC äußerst sicher macht.

Sicherheit

Die Sicherheit bei der NFC-Zahlung ist gewährleistet, da bei jedem Bezahlvorgang Daten übertragen werden, die nicht kopiert werden können. Zudem müsste sich der unbefugte Dritte dem NFC-fähigen Gerät bis auf wenige Zentimeter nähern, um an die Daten zu gelangen. Dies ist eher unwahrscheinlich. Sollte doch solch ein Fall eintreten, wird in der Regel maximal 25 bzw. 50 Euro entwendet. Realistische Sicherheitsrisiken treten eher bei unverschlüsselten Datenverbindungen und verloren gegangenen Smartphones auf. Mehrere NFC-fähige Karten blockieren sich meist auch gegenseitig. 

Bezahlen

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NFC-Chips in Kreditkarten ermöglichen das sekundenschnelle Bezahlen, zum Beispiel großen Ketten wie Lidl und Aldi. Erkennbar ist diese Funktion für Inhaber einer NFC-fähigen Kreditkarte am WLAN-artigen Symbol auf der Vorder- oder Rückseite der Kreditkarte. Bei der Deutschland-Kreditkarte befindet sich dieses auf der Vorderseite rechts neben dem VISA-Logo. Das US-Kreditkartenunternehmen nannte die kontaktlose Bezahlfunktion früher übrigens "payWave" – siehe Vorteile Deutschland-Kreditkarte.

Kunden müssen die Plastikkarte beim Bezahlen nur nah genug an das Kassenterminal halten. Bei Einkäufen bis zu 25 oder 50 Euro entfällt meist die die PIN-Eingabe oder die Unterschrift. Darüber hinaus ist in der Regel eine entsprechende Autorisierung notwendig.

Viele moderne Smartphones enthalten bereits standardmäßig einen eigenen NFC-Chip. Andere Geräte lassen sich wiederum mit einem entsprechenden Sticker nachrüsten. Dieser kann zum Beispiel auf der Rückseite des Smartphones angebracht werden. Solche Lösungen hatten es in der Vergangenheit aber oft schwer. 

Aktiver und passiver Modus

Bei der Übertragung kann zwischen passivem und aktivem NFC-Modus unterschieden werden. Beim passiven Modus erzeugt das Gerät ein elektromagnetisches Feld. Als Gegenstück dient ein anderer Datenträger wie ein Zugangsausweis oder eine EC-Karte. Das erste Gerät liest die Informationen aus und öffnet daraufhin die Tür oder führt die Transaktion aus. Passanten können beispielsweise eine Webseite öffnen, indem sie ihr NFC-fähiges Smartphone an ein intelligentes Plakat halten.

Im aktiven Modus erzeugen beide Geräte ein elektromagnetisches Feld und können so gegenseitig Daten austauschen. Anders als beim passiven Modus können sie jeweils als Empfänger und Sender agieren. Diese Variante kam beim ehemaligen Ticket-System Touch&Travel der Deutschen Bahn zum Einsatz: Am Startort hat der Reisende sein Smartphone an eine NFC-Station gehalten – genauso wie am Zielort. Die App veranlasst die Abrechnung des Fahrpreises per Lastschrifteinzug.

Der NFC-Übertragungsstandard kann aber neben dem Bezahlen zum Beispiel auch für jegliche Werbung oder andere Zwecke eingesetzt werden. Die Datenübertragungsrate von NFC liegt bei maximal 424 kBit/s und reicht somit nur für kleine Datenmengen. Die sogenannte Nahfeldkopplung ist übrigens eine Weiterentwicklung des RFID-Standards.

Zurück

1 Mit der Deutschland-Kreditkarte Classic der Hanseatic Bank kann an Geldautomaten weltweit gebührenfrei Bargeld abgehoben werden. Gegebenenfalls können hierbei Gebühren des Geldautomatenbetreibers anfallen. Das heißt, zusätzlich zum Auszahlungsbetrag können Geldautomatenbetreiber individuelle Entgelte erheben, worauf die Hanseatic Bank keinen Einfluss hat. Derzeit ist dies nur im Ausland (z.B. in Thailand oder den USA) der Fall.

2 Neukunden können den offenen Rechnungsbetrag in den ersten drei Monaten zinsfrei in Teilbeträgen zurückzahlen. Dies gilt für alle Umsätze innerhalb des Verfügungsrahmens, die in den ersten 3 Monaten nach Kreditkarteneröffnung getätigt werden. Die Kreditkarteneröffnung erfolgt in der Regel 5 – 7 Tage vor Erhalt der Kreditkarte. Nach Ablauf der 3 Monate fallen bei Teilzahlung die vertraglichen Zinsen an. Bonität vorausgesetzt. Als Neukunden zählen Antragsteller, die in den sechs Monaten vor Abschicken des Online-Antrages nicht Inhaber eines Kreditkartenkontos bei der Hanseatic Bank gewesen sind.