Zurück

Alle Jahre wieder – Geschenke auf Raten

14.12.2016

Weihnachten steht vor der Tür und man hat noch nicht alle Geschenke gekauft, mitunter weil das Geld für die anspruchsvollen Wünsche vom Nachwuchs fehlt. Es sei nun dahin gestellt, ob man seine Zuneigung mit teuren Geschenken beweisen sollte oder gar muss. Viele Händler werben gerade zu diesen Zeiten wieder mit einer Null-Prozent-Finanzierung, was zunächst als sinnvoll erscheint, kann beim Blick auf das Kleingedruckte schon ernüchtern.

Eine Null-Prozent-Finanzierung klingt wirklich verlockend, aber leider gibt es auch hier ein paar Fallen, auf die man achten sollte.

Zusätzliche Restschuldversicherungen, Kreditausfallversicherungen oder Ratenschutzversicherungen

Hierbei handelt es sich um Zusatzprodukte, die den Kunden bei Zahlungsausfall absichern sollen, leider sind diese häufig bereits voreingestellt und oft nicht abwählbar. „Da die Versicherungen wegen zahlreicher Ausnahmetatbestände vielfach gerade dann nicht leisten, wenn sie benötigt werden, gleichzeitig aber teuer sind, ist ihr Abschluss in der Regel nicht zu empfehlen.“, warnen die Verbraucherzentralen.

Versteckte Zusatzkosten

In manchen Fällen kann es zu Zusatzkosten kommen, zum Beispiel Kredit-Bearbeitungsgebühren oder Entgelte für die Kontoführung. Es können eventuell auch Vermittlerprovisionen anfallen, daher ist ein genauer Blick in das Kleingedruckte zwingend erforderlich.

Zusätzliche Kreditkarte

Bei größeren Anschaffungen kann es vorkommen, dass man eine zusätzliche Kreditkarte mit Verfügungsrahmen erhält, man sollte hierbei unbedingt beachten, das Zahlungen mit dieser keinesfalls zinsfrei sind. Hierbei kann es auch wieder zu Versicherungen kommen, die zusätzliche Kosten verursachen können.

Man könnte sich an dieser Stelle fragen, warum man diesen Betrag nicht vorher ansparen konnte, hat sich vielleicht was bei den Einnahmen verändert oder ist eine andere Finanzierung ausgelaufen (eventuell von den letzten Geschenken), so das hier wieder Platz für eine neue wäre.


Bildquellen:

Bildquelle: Michaela Zimmermann / MZ-Datenservice

Zurück