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Deutsche zahlen lieber mit Bargeld als mit Kreditkarte

26.09.2014

In Deutschland ist nachwievor das Bargeld sehr beliebt - im Alltag dominiert die Bargeldzahlung. Eine Studie der US-amerikanischen Notenbank Fed hat ergeben, dass in Deutschland rund 82 Prozent der Bürger lieber mit Scheinen und Münzen zahlen, dies ist ein absoluter Spitzenwert im Vergleich zu anderen Industrienationen.
Nur noch in Österreich werden ähnliche Werte beim Zahlungsverhalten erreicht.
Vergleicht man diese Werte mit den Bürgern in Nordamerika wird man feststellen, dass nur 46 Prozent der US-Amerikaner und 53 Prozent der Kanadier zur Münzen und Bargeld greifen.

Aus diesem Grund führen deutsche Bürger durchschnittlich auch mehr Bargeld in ihrer Geldbörse mit sich als Bürger in anderen Industrienationen, nämlich 95 Euro. Bei diesem Vergleich sind jedoch die Österreicher an der Spitze des Vergleichs, diese führen im Durchschnitt 115 Euro an Bargeld mit sich.
US-Amerikaner haben ungefähr 57 Euro bei sich, Franzosen 54 Euro, Kanadier 50 Euro, Australier 46 Euro und Niederländer sogar nur 40 Euro.

Die Zahlung mit der Kreditkarte (VISA, Mastercard oder AMEX) haben in den nordamerikanischen Staaten einen großen Stellenwert.
Es ist davon auszugehen, dass in den USA und in Kanada zirka 19 Prozent aller Transaktionen mit der Kreditkarte getätigt werden.
In Deutschland und Österreich beträgt dieser Anteil lediglich zwei Prozent.  
;it einem Prozent ist dieser Wert in den Niederlanden und Frankreich noch wesentlich niedriger anzusiedeln.
Die Grundlage für diese statistische Erhebung sind Haushaltsbücher, in denen die Verbraucher ihre täglichen Ausgaben auflisteten.
Untersucht wurde dabei der Verbraucherverhalten in den Staaten Kanada, Australien, Österreich, Frankreich, Deutschland, die Niederlande sowie die USA.

Der verhaltene Umgang mit der Kreditkarte ist dadurch zu erklären, dass die Deutschen der Auffassung sind, dass sie die eigenen Finanzen leichter überschauen können, wenn sie ihre Ausgaben mit Bargeld begleichen. Aber auch Gründe des Datenschutzes spielen bei einigen Verbrauchern eine Rolle für den zögerlichen Umgang mit der Kreditkarte.


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1 Mit der Deutschland-Kreditkarte Classic der Hanseatic Bank kann an Geldautomaten weltweit gebührenfrei Bargeld abgehoben werden. Gegebenenfalls können hierbei Gebühren des Geldautomatenbetreibers anfallen. Das heißt, zusätzlich zum Auszahlungsbetrag können Geldautomatenbetreiber individuelle Entgelte erheben, worauf die Hanseatic Bank keinen Einfluss hat. Derzeit ist dies nur im Ausland (z.B. in Thailand oder den USA) der Fall.

2 Neukunden können den offenen Rechnungsbetrag in den ersten drei Monaten zinsfrei in Teilbeträgen zurückzahlen. Dies gilt für alle Umsätze innerhalb des Verfügungsrahmens, die in den ersten 3 Monaten nach Kreditkarteneröffnung getätigt werden. Die Kreditkarteneröffnung erfolgt in der Regel 5 – 7 Tage vor Erhalt der Kreditkarte. Nach Ablauf der 3 Monate fallen bei Teilzahlung die vertraglichen Zinsen an. Bonität vorausgesetzt. Als Neukunden zählen Antragsteller, die in den sechs Monaten vor Abschicken des Online-Antrages nicht Inhaber eines Kreditkartenkontos bei der Hanseatic Bank gewesen sind.