Zurück

Begrenzung von Kreditkartengebühren

15.01.2015

In der Europäischen Union wird es in der nächsten Zeit zu einer Veränderung bei den Kreditkartengebühren vollzogen. Werden die Pläne der EU-Politiker wie geplant umgesetzt, werden die sogenannten Interbankenentgelte kräftig sinken.
In den vergangenen Tagen gab es Verhandlungen der 28 Mitgliedsstaaten der EU. Bevor die Beschränkung der Kreditkartengebühren greift, müssen noch die Mitglieder des EU-Ministerrates ihre Zustimmung geben, dies gilt jedoch als reine Formalie. Die Beschränkung der Transaktionsgebühren bei Kreditkarten (VISA und Mastercard) und EC-Karten wurde bereits im April 2014 vom Europaparlament entschieden.

Bei den Interbankentgelten handelt es sich um Gebühren, welche ein Händler an die jeweilige Bank entrichten muss, wenn er die Zahlung mit Kreditkarte akzeptiert. Mit dem jetzigen Beschluss der EU-Politiker werden diese besagten Gebühren nun begrenzt. Die Gebühren für Zahlungen mit Kreditkarte (VISA oder Mastercard) werden  auf 0,3 Prozent der Kaufsumme begrenzt und bei der EC-Karte beträgt die Begrenzung 0,2 Prozent von der Kaufsumme.
Für Kreditkartenumsätze, welche von einem Firmenkonto ausgeglichen werden, gilt diese Regelung allerdings nicht.

In der Regel ist es so, dass die sogenannten Händlergebühren für Zahlungen mit EC-Karte, VISA oder Mastercard an die Kunden weitergereicht wurde. Händler haben diese Gebühren oft auf den Verkaufspreis aufgeschlagen oder bereits einkalkuliert.
Verschiedene EU-Politiker sind nun der Meinung, dass eine Begrenzung der Interbankentgelte auch eine positive Wirkung für die Kunden haben wird. Durch die geringeren gebühren können sich Kunden auf eventuell sinkende Verkaufspreise freuen.
Es gibt aber auch eine große Anzahl von Expertenstimmen, die nicht daran glauben, dass die Händler auch die sinkenden Kosten unmittelbar an ihre Kunden weiterreichen werden.

Allerdings könnten die sinkenden Gebühren für Kreditkartenzahlungen einen anderen positiven Effekt für die Kunden hervorrufen. Durch die geringeren Kosten für Kartenzahlungen werden künftig vermutlich mehr Händler und Handelsketten die Zahlung per Kreditkarte in Deutschland unterstützen.


Zurück

1 Mit der Deutschland-Kreditkarte Classic der Hanseatic Bank kann an Geldautomaten weltweit gebührenfrei Bargeld abgehoben werden. Gegebenenfalls können hierbei Gebühren des Geldautomatenbetreibers anfallen. Das heißt, zusätzlich zum Auszahlungsbetrag können Geldautomatenbetreiber individuelle Entgelte erheben, worauf die Hanseatic Bank keinen Einfluss hat. Derzeit ist dies nur im Ausland (z.B. in Thailand oder den USA) der Fall.

2 Neukunden können den offenen Rechnungsbetrag in den ersten drei Monaten zinsfrei in Teilbeträgen zurückzahlen. Dies gilt für alle Umsätze innerhalb des Verfügungsrahmens, die in den ersten 3 Monaten nach Kreditkarteneröffnung getätigt werden. Die Kreditkarteneröffnung erfolgt in der Regel 5 – 7 Tage vor Erhalt der Kreditkarte. Nach Ablauf der 3 Monate fallen bei Teilzahlung die vertraglichen Zinsen an. Bonität vorausgesetzt. Als Neukunden zählen Antragsteller, die in den sechs Monaten vor Abschicken des Online-Antrages nicht Inhaber eines Kreditkartenkontos bei der Hanseatic Bank gewesen sind.