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Bezahlen mit einem QR-Code

11.01.2021

Die nächste Revolution für Zahlungen im Einzelhandel. Der schwedische Konzern Klarna bietet ab sofort Zahlungen über einen QR-Code an.

Bezahlen mit einem QR-Code

Wer eine Deutschland-Kreditkarte nutzt, der ist bereits gut vertraut mit den verschiedenen Verbesserungen in der Welt des Bezahlens der letzten Jahre. Die Karte kann nicht nur für kontaktlose Zahlungen, sondern auch verknüpft mit Apple Pay und Google Pay genutzt werden. Doch nur weil die Welt des Bezahlens sich in den letzten Monaten bereits positiv verändert hat, heißt das noch lange nicht, dass nicht noch weitere Innovationen möglich sind. Der schwedische Zahlungsdienstleister zeigt das deutlich, denn ab sofort bietet der Konzern eine weitere neue Bezahlart an.

QR-Code auf dem Smartphone statt Kreditkarte

Gemeinsam mit Verifone, einem der größten Anbieter von Zahlungsterminals weltweit, bietet Klarna die Möglichkeit zu Zahlungen mit einem QR-Code an der Kasse an. Konkret funktioniert das System dabei wie folgt: Ein Kunde gibt an, dass er gerne per Klarna bezahlen möchte, auf dem Kartenterminal erscheint dann ein QR-Code, der mit dem Smartphone kontaktlos gescannt wird. Danach muss die Zahlung nur noch freigegeben werden und schon ist der Vorgang erledigt – im Prinzip genauso einfach wie die Zahlung mit Apple Pay oder Google Pay. Allerdings läuft die Abbuchung im Hintergrund nicht über eine Kreditkarte, sondern per Lastschrift vom Girokonto, alternativ können Kunden sich auch für die Ratenzahlung entscheiden.

Klarna orientiert sich am Zahlungsmarkt in China

Die Bezahlung per QR-Code mag auf dem deutschen Markt wie eine Neuheit wirken, die den Markt noch einmal aufwühlen könnte. Gleichzeitig allerdings handelt es sich um eine Technologie, die in anderen Märkten schon längst der Standard ist. In China beispielsweise dominiert die Zahlung mit Diensten wie Alipay oder WeChat Pay. Mit beiden Diensten scannt man ganz einfach einen QR-Code und kann dann direkt bezahlen. Über die Codes ist außerdem auch ein Geldtransfer von einem Gerät zu einem anderen möglich, womit auch Privatpersonen den Dienst nutzen können, um sich Geld zuzusenden. Praktisch ist außerdem, dass im Prinzip jeder noch so kleine Händler den Dienst nutzen kann – ein Kartenterminal ist in China anders als beim neuen Dienst von Klarna nicht notwendig.

Klarna bringt viele Millionen Kunden mit

Dass der Dienst von Klarna durchaus Erfolg haben könnte, liegt schon an der Marktmacht des Fintechs. Das schwedische Unternehmen bringt es nicht nur auf mehrere Milliarden Euro Marktkapitalisierung, sondern auch auf viele Millionen Kunden. Sofern die Verbraucher die neue Bezahlungsmethode annehmen, könnte es für Kreditkarten bald einen ernsthaften Konkurrenten geben. Gleichzeitig bleibt die Bezahlung mit der Deutschland-Kreditkarte über Apple Pay oder Google Pay die mitunter attraktivste und schnellste Art des Bezahlens!


Bildquellen:

© Julia Pfeifer | Dreamstime.com

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1 Mit der Deutschland-Kreditkarte Classic der Hanseatic Bank kann an Geldautomaten weltweit gebührenfrei Bargeld abgehoben werden. Gegebenenfalls können hierbei Gebühren des Geldautomatenbetreibers anfallen. Das heißt, zusätzlich zum Auszahlungsbetrag können Geldautomatenbetreiber individuelle Entgelte erheben, worauf die Hanseatic Bank keinen Einfluss hat. Derzeit ist dies nur im Ausland (z.B. in Thailand oder den USA) der Fall.

2 Neukunden können den offenen Rechnungsbetrag in den ersten drei Monaten zinsfrei in Teilbeträgen zurückzahlen. Dies gilt für alle Umsätze innerhalb des Verfügungsrahmens, die in den ersten 3 Monaten nach Kreditkarteneröffnung getätigt werden. Die Kreditkarteneröffnung erfolgt in der Regel 5 – 7 Tage vor Erhalt der Kreditkarte. Nach Ablauf der 3 Monate fallen bei Teilzahlung die vertraglichen Zinsen an. Bonität vorausgesetzt. Als Neukunden zählen Antragsteller, die in den sechs Monaten vor Abschicken des Online-Antrages nicht Inhaber eines Kreditkartenkontos bei der Hanseatic Bank gewesen sind.