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Darum sollten Sie Kartenbelege aufheben

12.08.2019

Eine hohe Sicherheit ist bei Kreditkarten ein zentrales Merkmal – Verbraucher können auch selbst vorsorgen, in dem sie Belege ihrer Zahlungen aufheben.

Eine Kreditkarte gehört zu den sichersten Zahlungsmitteln auf Reisen. Deswegen setzen in Deutschland auch sehr viele Verbraucher auf eine Kreditkarte auf Kurz- und Fernreisen. Die Deutschland-Kreditkarte ist hierfür ein gutes Beispiel, denn die Karte wird nicht nur gerne für Online-Zahlungen genutzt, sondern eben auch auf Reisen innerhalb Europas und weltweit. Doch die Sicherheit einer Kreditkarte liegt nicht nur an den Kartenkonzernen, sondern immer auch ein wenig an Ihnen. Deshalb ist es auch ratsam, Kartenbelege gerade nach einer Urlaubsreise aufzuheben.

Kartenbelege können bei Ungereimtheiten helfen

Dass es sinnvoll ist die Kreditkartenbelege aufzuheben, liegt an zwei Gründen. Zum einen helfen Kartenbelege dabei, die Umsätze mit der Kartenabrechnung abzugleichen und mögliche Fehler zu erkennen. Zum anderen sind die Belege ein guter Indikator dafür, ob es möglicherweise weitere Umsätze gibt, die man nicht wissentlich getätigt hat. Bei beiden Arten von Ungereimtheiten sollten Sie sich unbedingt direkt mit Ihrer Kreditkartenbanken in Verbindung setzen, um den entsprechenden Fall zu klären. So können Sie meist schnell und einfach klären, ob es sich wirklich um einen (sehr unwahrscheinlichen) Betrugsfall handelt oder Sie möglicherweise einfach nur einen Beleg verloren oder übersehen haben. Bedenken Sie dabei auch: Bei Zahlungen über das Internet erhalten Sie keinen klassischen Beleg.

Belege sollten nicht im Portemonnaie gesammelt werden

Wenn Sie ein wenig Zeit für erhöhte Sicherheit Ihrer Kreditkarte investieren möchten, sollten Sie schon im Urlaub damit anfangen. Auf einer Reise sollte man Kreditkartenbelege maximal kurzfristig im Portemonnaie aufbewahren. Durch das Leder kann besonders bei Hitze schnell ein Prozess einsetzen, bei dem die Belege an Farbe verlieren und die Schrift dadurch nicht mehr sichtbar ist. Deshalb sollte man die Belege am besten anderswo sammeln. Nach der Reise kann man die Belege dann auch kopieren, um ein Ausbleichen zu verhindern und somit längerfristig einen entsprechenden Nachweis zu haben. Dies bietet sich gerade dann an, wenn Sie auf einen ungewöhnlichen Umsatz stoßen, den Sie (in dieser Höhe) nicht zuordnen können.

Kartenkonzerne begrenzen die Risiken für Verbraucher

Allzu große Sorgen müssen Sie sich allerdings auch dann nicht machen, wenn Sie einen Beleg einmal nicht mitgenommen oder verloren haben. In Deutschland liegt die Haftung bei Betrugsfällen bei dem jeweiligen Kartenkonzern. Nur wenn Sie grob fahrlässig gehandelt haben, können Sie zur Kasse gebeten werden. Dieser Tatbestand ist dann definitiv noch nicht erfüllt, wenn Sie einmal einen Beleg verloren haben. So gut die Belege also zur Kontrolle sind, müssen Sie keine Angst haben, wenn Sie einmal einen Zahlungsbeleg Ihrer Deutschland-Kreditkarte verlieren sollten.


Bildquellen:

Bildquelle: © Syda Productions | Dreamstime.com

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