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Die Hand als neue Zahlungsrevolution

22.10.2020

Bezahlen mit der Deutschland-Kreditkarte ist modern? In Deutschland sicherlich, in den USA geht man aber schon einen Schritt weiter.

Die Hand als neue Zahlungsrevolution

Zuletzt hat sich mit Blick auf die Welt des Bezahlens so einiges getan, das gilt auch in Deutschland. Hierzulande haben Kreditkarten wie die Deutschland-Kreditkarte es geschafft, eine relevante Bedeutung einzunehmen. Darüber hinaus sind moderne Zahlungsdienste wie Apple Pay und Google Pay zu einem Thema geworden – immer öfter bezahlen die Deutschen deshalb mit einem Smartphone. Doch der langsame Abschied vom Bargeld könnte bald noch beschleunigt werden, denn aus den USA könnte bald eine neue Zahlungsart nach Deutschland kommen, welche die meisten wohl noch vor Monaten in die Welt der Science Fiction verbannt hätten.

Amazon arbeitet am Bezahlen mit der Hand

Bereits bekannt war, dass Amazon an das Bezahlen mit der Handfläche glaubt – diese Ankündigung vor wenigen Monaten klang aber eher wie ein ferner Traum. Damit haben sich die meisten Beobachter allerdings getäuscht, denn der Konzern aus Seattle arbeitet intensiv daran, das System noch in diesem Jahr marktreif zu bekommen. Konkret testet Amazon schon jetzt in zwei Filialen von Amazon Go den Scan der Hand zur Bezahlung von Einkäufen. Das soll aber nur der Anfang sein, denn laut Medienberichten spricht Amazon bereits mit verschiedensten Unternehmen über eine Kooperation mit Blick auf den neuen Zahlungsdienst. Zuerst könnten die Filialen von Whole Foods folgen – der Lebensmittelhändler gehört zu Amazon.

Viele Fragezeichen rund um die Sicherheit

Was Amazon plant, ist ohne Zweifel eine weitere Revolution der Welt des Bezahlens. Statt mit einer Kreditkarte oder dem Smartphone würden Verbraucher zukünftig einfach nur noch mit der eigenen Hand bezahlen. Man könnte damit sogar dann einkaufen, wenn man weder ein Portemonnaie noch ein Smartphone dabei hat – das war vor Jahren noch ein völlig undenkbares Szenario. Doch so beeindruckend diese Zukunftsvorstellung klingt, gibt es doch auch einige Fragezeichen rund um die Sicherheit. Die Scans der Hand sollen in der Cloud gespeichert werden – natürlich verschlüsselt und unter den höchsten Sicherheitsstandards bei Amazon. Dennoch dürfte schon das den einen oder anderen abschrecken, die neue Technologie zu nutzen.

Einmaliger Scan der Hand soll ausreichen

Wann ein Marktstart in Deutschland zu einem Thema werden könnte, ist zudem komplett offen. Klar ist allerdings, dass ein einmaliger Scan der Hand ausreichen soll, um Zahlungen möglich zu machen. Die entsprechenden Geräte für diese Scans gibt es in den beiden Filialen von Amazon bereits – dabei werden Fotos von verschiedensten Merkmalen der Hand gemacht. Sobald der Scan einmal gemacht ist, können Einkäufe einfach mit einem kurzen weiteren Scan der Handfläche bezahlt werden, sogar ein Amazon-Account soll nicht zwingend notwendig sein. Amazon denkt zudem bereits weiter: Nicht nur beim Bezahlen, sondern auch bei Großveranstaltungen könnte der Scan der Hand sich als sinnvolle Option erweisen, um etwa den Einlass zu kontrollieren. Man kann zweifelsfrei auf die Zukunft gespannt sein. 


Bildquellen:

© Antonio Guillem | Dreamstime.com

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1 Mit der Deutschland-Kreditkarte Classic der Hanseatic Bank kann an Geldautomaten weltweit gebührenfrei Bargeld abgehoben werden. Gegebenenfalls können hierbei Gebühren des Geldautomatenbetreibers anfallen. Das heißt, zusätzlich zum Auszahlungsbetrag können Geldautomatenbetreiber individuelle Entgelte erheben, worauf die Hanseatic Bank keinen Einfluss hat. Derzeit ist dies nur im Ausland (z.B. in Thailand oder den USA) der Fall.

2 Neukunden können den offenen Rechnungsbetrag in den ersten drei Monaten zinsfrei in Teilbeträgen zurückzahlen. Dies gilt für alle Umsätze innerhalb des Verfügungsrahmens, die in den ersten 3 Monaten nach Kreditkarteneröffnung getätigt werden. Die Kreditkarteneröffnung erfolgt in der Regel 5 – 7 Tage vor Erhalt der Kreditkarte. Nach Ablauf der 3 Monate fallen bei Teilzahlung die vertraglichen Zinsen an. Bonität vorausgesetzt. Als Neukunden zählen Antragsteller, die in den sechs Monaten vor Abschicken des Online-Antrages nicht Inhaber eines Kreditkartenkontos bei der Hanseatic Bank gewesen sind.