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Die nächste Innovation aus dem Zahlungsmarkt

08.04.2021

Wer eine Deutschland-Kreditkarte hat, der ist sowieso immer am Puls der Zeit. Bald könnten Zahlungen noch deutlich einfacher werden.

Die nächste Innovation aus dem Zahlungsmarkt

Mit der Kreditkarte im Einzelhandel zu bezahlen, ist in den letzten Jahren nicht nur deutlich einfacher geworden, sondern auch noch sicherer. Dieser Fortschritt dürfte sich in den nächsten Jahren fortsetzen, was nicht zuletzt an innovativen Unternehmen liegt. Samsung und Mastercard planen nun den nächsten großen Wurf und wollen eine Kreditkarte auf den Markt bringen, die ganz ohne PIN und Unterschrift auskommt. Stattdessen sollen Zahlungen nur noch mit einem Fingerabdruck freigegeben werden. Wie funktioniert das?

Zahlung mit dem Fingerabdruck als Standard

Die Zahlungsfreigabe mit dem Fingerabdruck kennen viele Inhaber von einer Deutschland-Kreditkarte schon – vom mobilen Bezahlen mit dem Smartphone. Doch auch ohne das Endgerät könnte die Zahlungsfreigabe mit dem biometrischen Merkmal bald möglich werden. Was im ersten Moment kurios klingt, könnte sich schon sehr bald auf dem Massenmarkt durchsetzen. Die Idee dahinter ist vergleichsweise simpel: Auf der Kreditkarte soll neben dem EMV-Chip zukünftig auch noch ein Sensor zu finden sein, der einen Fingerabdruck auslesen und die biometrischen Merkmale an das Zahlungsterminal kommunizieren kann. Die Technik ist dabei ähnlich wie bei einem Smartphone, nur ist sie eben auch auf der kleinen Plastikkarte zu finden.

Hohe Kosten scheinbar kein Problem mehr

Schon 2017 hatte Mastercard eine ähnliche Technologie getestet, das Experiment allerdings wohl aus Kostengründen wieder eingestellt. Hintergrund ist, dass die notwendigen Materialien für den Fingerabdrucksensor auf der Plastikkarte wohl recht teuer sind. Samsung als Partner ist dahingehend allerdings wohl die Lösung, denn die Südkoreaner stellen selbst Halbleiter her und können damit die Materialien für die neue Technologie liefern. Darüber hinaus ist Samsung der größte Kartenherausgeber in Südkorea und kann entsprechend direkt viele Millionen Kunden mit den neuen Karten versorgen. Passieren soll das schon im Laufe dieses Jahres, sodass die neue Technologie wohl bald schon im Alltag auftauchen wird – zumindest in Südkorea.

Neue Innovation auch in Deutschland zu erwarten

Natürlich sollte man nicht davon ausgehen, dass Karten wie die Deutschland-Kreditkarte deshalb auch schon bald einen Fingerabdrucksensor bieten werden. Allerdings ist es wahrscheinlich, dass die Technologie bei einem Erfolg in Südkorea bald auch nach Deutschland kommen dürfte. Freuen kann man sich dann darauf, dass die Zahlung zukünftig noch einfacher wird. Doch die Geschwindigkeit und die Hygiene sind nur zwei Faktoren, die für die neue Art des Bezahlens sprechen. Genauso wie bei Mobile Payment ist auch die Sicherheit noch einmal höher, denn biometrische Merkmale sind einzigartig – Betrug wird damit noch unwahrscheinlicher als sowieso schon.


Bildquellen:

© Tamara Bauer | Dreamstime.com

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1 Mit der Deutschland-Kreditkarte Classic der Hanseatic Bank kann an Geldautomaten weltweit gebührenfrei Bargeld abgehoben werden. Gegebenenfalls können hierbei Gebühren des Geldautomatenbetreibers anfallen. Das heißt, zusätzlich zum Auszahlungsbetrag können Geldautomatenbetreiber individuelle Entgelte erheben, worauf die Hanseatic Bank keinen Einfluss hat. Derzeit ist dies nur im Ausland (z.B. in Thailand oder den USA) der Fall.

2 Neukunden können den offenen Rechnungsbetrag in den ersten drei Monaten zinsfrei in Teilbeträgen zurückzahlen. Dies gilt für alle Umsätze innerhalb des Verfügungsrahmens, die in den ersten 3 Monaten nach Kreditkarteneröffnung getätigt werden. Die Kreditkarteneröffnung erfolgt in der Regel 5 – 7 Tage vor Erhalt der Kreditkarte. Nach Ablauf der 3 Monate fallen bei Teilzahlung die vertraglichen Zinsen an. Bonität vorausgesetzt. Als Neukunden zählen Antragsteller, die in den sechs Monaten vor Abschicken des Online-Antrages nicht Inhaber eines Kreditkartenkontos bei der Hanseatic Bank gewesen sind.