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EU forciert Instant Payment

17.10.2020

Kostenlose Kreditkarten wie die Deutschland-Kreditkarte versprechen einfache Zahlungen innerhalb Europas. Die EU will nun auch Instant Payment weiter pushen.

EU forciert Instant Payment

Echtzeit-Überweisungen in der EU

Wer innerhalb von Deutschland und zudem international problemlos bezahlen möchte, kommt um eine Kreditkarte nicht herum. Denn sie wird Internet und Einzelhandel sowie im In- und im Ausland akzeptiert.

Die Europäische Kommission möchte nun die Initiative ergreifen und ein pan-europäisches Zahlungssystem ins Leben rufen: die Sofort- oder Echtzeit-Überweisung (auch Instant Payment genannt). Man kann gespannt sein, ob der ambitionierte Plan gelingen wird.

Instant Payment soll Zahlung vereinfachen

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Konkret zielt die Europäische Kommission darauf ab, die sogenannten Instant Payments in Europa zum Standard zu machen. Dies soll dabei auch sehr schnell gehen, wie ein Statement der Europäischen Kommission in einem Strategiepapier zeigt: „Die Kommission zielt auf volle Durchsetzung von Instant Payments in der EU bis Ende 2021“, heißt es dort.

Innerhalb von einem knappen Jahr möchte die Kommission dadurch ein neues Zahlungssystem etablieren. Darin kann man zweifelsfrei ein ambitioniertes Ziel sehen. Denn Instant Payment ist zwar in einigen Ländern schon etwas weiter, allerdings noch lange nicht überall in Europa wirklich ein Thema.

Echtzeitüberweisungen als neue Zahlungsalternative

Beim Instant Payment wird Geld innerhalb von wenigen Sekunden von einem Konto auf ein anderes transferiert. Anders als klassische Überweisungen dauern Echtzeitüberweisungen also nicht mehrere Tage. Vielmehr hat der Empfänger das Geld sofort auf dem Konto.

Die Funktionsweise ist vergleichbar mit dem US-Zahlungsdienst PayPal. Instant Payment sorgt zum Beispiel dafür, dass der sofortige Zahlungseingang in einem Ladengeschäft möglich ist. Genau auf dieser Basis möchte die Europäische Union ihr neues paneuropäisches Zahlungssystem aufbauen – ein vielversprechendes Projekt.

Kreditkarten werden wohl kaum verdrängt

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Das neue Projekt der Europäischen Kommission soll auch dafür sorgen, dass ein internationales Zahlungssystem nicht mehr zwingend von US-Kreditkartenriesen abhängig ist, die schon jetzt problemlos weltweite Zahlungen möglich machen.

Dennoch sollte man auch nicht zu viel erwarten. Denn Kreditkarten werden durch ihre vielen positiven Eigenschaften auch weiterhin ein zentrales Zahlungssystem für Reisen und Zahlungen im Alltag sowie im Online-Handel sein. Dennoch kann man gespannt sein, was das neue pan-europäische Zahlungssystem mit sich bringen wird und ob man zukünftig neben einer Karte wie der Deutschland-Kreditkarte auch noch ein weiteres praktisches Zahlungssystem für Zahlungen im Ausland zur Verfügung hat. 


Bildquellen:

Morgan Housel | unsplash.com
EU-Flagge: ec.europa.eu
Deutschland-Kreditkarte Classic: Deutschland-Kreditkarte

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1 Mit der Deutschland-Kreditkarte Classic der Hanseatic Bank kann an Geldautomaten weltweit gebührenfrei Bargeld abgehoben werden. Gegebenenfalls können hierbei Gebühren des Geldautomatenbetreibers anfallen. Das heißt, zusätzlich zum Auszahlungsbetrag können Geldautomatenbetreiber individuelle Entgelte erheben, worauf die Hanseatic Bank keinen Einfluss hat. Derzeit ist dies nur im Ausland (z.B. in Thailand oder den USA) der Fall.

2 Neukunden können den offenen Rechnungsbetrag in den ersten drei Monaten zinsfrei in Teilbeträgen zurückzahlen. Dies gilt für alle Umsätze innerhalb des Verfügungsrahmens, die in den ersten 3 Monaten nach Kreditkarteneröffnung getätigt werden. Die Kreditkarteneröffnung erfolgt in der Regel 5 – 7 Tage vor Erhalt der Kreditkarte. Nach Ablauf der 3 Monate fallen bei Teilzahlung die vertraglichen Zinsen an. Bonität vorausgesetzt. Als Neukunden zählen Antragsteller, die in den sechs Monaten vor Abschicken des Online-Antrages nicht Inhaber eines Kreditkartenkontos bei der Hanseatic Bank gewesen sind.