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Garmin Pay gewinnt erste Bank als Partner

19.03.2020

Apple Pay ist bei der Deutschland-Kreditkarte schon sehr beliebt – könnte mit Garmin Pay bald ein weiterer interessanter Dienst hinzukommen?

Garmin Pay gewinnt erste Bank als Partner

Modernes Bezahlen wird für die Verbraucher in Deutschland immer mehr zu einem Thema. In den letzten Monaten ist etwa die Zahl der kontaktlosen Zahlungen genauso wie auch die Häufigkeit des Mobile Payments stark gestiegen. Dass ein Anbieter wie Garmin Pay in diesem Umfeld ebenfalls profitieren möchte, überrascht nicht. Als ersten Partner hat der Zahlungsdienst nun die Commerzbank gewonnen – der Anfang von einem auch für andere Banken und Karten attraktiven Konzept?

Bezahlen mit der Uhr dank Garmin Pay

Garmin Pay funktioniert dabei ein wenig anders als Apple Pay oder Google Pay, denn der Dienst des primär als Navigationsgeräte-Herstellers bekannten Unternehmens fokussiert sich primär auf Zahlungen mit Sportuhren. Kunden mit einer Garmin Uhr können nach einer Aktivierung mit der eigenen Smartwatch bezahlen und somit etwa auch beim Joggen ohne Geldbörse Transaktionen tätigen. Gerade in Zeiten, in denen die Menschen immer sportlicher werden, könnte sich dieser Bereich zu einem attraktiven entwickeln. Apple Pay und Google Pay sind bislang zumindest im Sportbereich noch kaum vertreten, sodass sich für Garmin Pay eine Marktlücke ergibt.

Commerzbank ist der erste Partner von Garmin

Mittlerweile gibt es Garmin Pay bereits seit einigen Jahren. Dennoch hat das Unternehmen bislang keine große deutsche Bank als Partner gewonnen. Das ändert sich nun, denn Garmin arbeitet ab sofort mit der Commerzbank zusammen. Damit können Kunden der Frankfurter Großbank beispielsweise ihre Commerzbank Kreditkarte oder auch Co-Branding-Produkte wie die TUI Card direkt mit Garmin Pay verknüpfen und so Zahlungen mit der Smartwatch vornehmen. Wenn sich die Kunden der Commerzbank für diese Zahlungsart begeistern können, wären das gute Nachrichten für Garmin: Dann wäre es sicherlich auch nicht allzu schwer, weitere Partner für den Dienst zu gewinnen.

Nutzung mit der Deutschland-Kreditkarte über Umwege

Wer den Trend Garmin Pay interessant findet, der kann die Zahlungsweise auch heute bereits mit anderen Kreditkarten nutzen. Notwendig ist dafür allerdings ein Umweg über eine Art digitale Brieftasche. Beispielsweise bieten in Deutschland boon und VIMPay eine solche Lösung an. Verbraucher können hier eine Kreditkarte hinterlegen und dann über die virtuelle Brieftasche auch Garmin Pay nutzen. Möglich ist das unter anderem auch mit der Deutschland Kreditkarte. Doch sollte sich Garmin Pay bei der Commerzbank bewähren, sollte man davon ausgehen, dass der Trend auch auf andere Banken überschwappt. Möglicherweise könnte so sogar das Duopol von Apple Pay und Google Pay gebrochen werden, denn die Marktführerschaft der beiden großen Anbieter beim mobilen Bezahlen scheint aktuell kaum mehr aufzuhalten.


Bildquellen:

© Empipe | Dreamstime.com

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1 Mit der Deutschland-Kreditkarte Classic der Hanseatic Bank kann an Geldautomaten weltweit gebührenfrei Bargeld abgehoben werden. Gegebenenfalls können hierbei Gebühren des Geldautomatenbetreibers anfallen. Das heißt, zusätzlich zum Auszahlungsbetrag können Geldautomatenbetreiber individuelle Entgelte erheben, worauf die Hanseatic Bank keinen Einfluss hat. Derzeit ist dies nur im Ausland (z.B. in Thailand oder den USA) der Fall.

2 Neukunden können den offenen Rechnungsbetrag in den ersten drei Monaten zinsfrei in Teilbeträgen zurückzahlen. Dies gilt für alle Umsätze innerhalb des Verfügungsrahmens, die in den ersten 3 Monaten nach Kreditkarteneröffnung getätigt werden. Die Kreditkarteneröffnung erfolgt in der Regel 5 – 7 Tage vor Erhalt der Kreditkarte. Nach Ablauf der 3 Monate fallen bei Teilzahlung die vertraglichen Zinsen an. Bonität vorausgesetzt. Als Neukunden zählen Antragsteller, die in den sechs Monaten vor Abschicken des Online-Antrages nicht Inhaber eines Kreditkartenkontos bei der Hanseatic Bank gewesen sind.