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Immer mehr Kreditkarten werden abgewertet

28.05.2020

Konstant gute Bedingungen: Was die Deutschland-Kreditkarte bietet, ist leider nicht die Regel. Stark abgewertete Karten in den letzten Wochen zeigen das sehr gut.

Immer mehr Kreditkarten werden abgewertet

Es ist fraglos wichtig, im Leben eine gewisse Konstante zu haben. Niemand mag es, wenn sich die Dinge dauerhaft verändern. Das gilt auch rund um Zahlungsmittel, denn immer neue Bedingungen und immer neue Gebührenstrukturen verunsichern einen schnell. Wer wissen möchte, woran er ist, der setzt deshalb auf ein Zahlungsmittel, bei dem sich die Bedingungen selten verändern. Ein perfektes Beispiel dafür ist die Deutschland-Kreditkarte, denn die einzige Veränderung der letzten Jahre war eine ausgesprochen positive – die Gebühren wurden gesenkt. Bei vielen anderen Kreditkarten sieht das leider anders aus.

American Express macht Geheimtipp kaputt

Da ist beispielsweise American Express. Das US-Unternehmen hatte mit der Green Card in Deutschland lange eine Karte, die man als echten Geheimtipp bezeichnen konnte. Kostenlos im ersten Jahr, keine Jahresgebühr ab 4.000 Euro Umsatz, Teilnahme an Amex Offers und dem Punkteprogramm von American Express und nicht zuletzt auch noch ein attraktiver Willkommensbonus, plus Versicherungen. Dieses attraktive Paket hat American Express nun allerdings komplett kaputtgemacht. Die Jahresgebühr fällt schon im ersten Jahr an, der Neukundenbonus fällt weg und die Umsatzschwelle wächst auf 9.000 Euro – eine interessante Alternative zur Deutschland-Kreditkarte ist das Modell damit keinesfalls mehr.

ING Kreditkarte nicht mehr bedingungslos kostenlos

Auch die ING zeigt, dass Veränderungen bei Kreditkarten meist nicht positiv sind. Zwar verändert sich bei der Kreditkarte der niederländischen Bank grundlegend einmal nichts, allerdings hat man an den Bedingungen rund um das Girokonto gedreht. Seit einigen Wochen müssen Verbraucher damit zurechtkommen, dass es eine kostenfreie Kontoführung – und damit indirekt auch die kostenlose Kreditkarte – nur noch mit einem monatlichen Geldeingang gibt. Bei der DKB ist die Sache zumindest im weiteren Sinne ähnlich, hier gelten bestimmte Leistungen der attraktiven Kreditkarte nur dann, wenn man jeden Monat einen Geldeingang vorweisen kann.

Auch die 1plus Visa Card verliert ihren Mehrwert

Die Zahl der Beispiele für negative Veränderungen in den letzten Wochen und Monaten könnte man lange weiterführen. Etwa auch bei der Santander 1plus Visa Card, die immerhin lange eine der interessantesten kostenlosen Kreditkarten in Deutschland war. Die Erstattung von Automatenentgelten sowie der Wegfall der Fremdwährungsgebühr – beides Geschichte. Leider ist das wohl noch nicht das Ende der Fahnenstange, denn viele weitere Banken planen aktuell Veränderungen. Da ist es umso erfreulicher, dass die Deutschland-Kreditkarte ein echter Fels in der Brandung ist. Keine Veränderungen mögen nicht spannend sein, aber sie sorgen für Konstanz – und bei Zahlungsmitteln ist genau das entscheidend.


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1 Mit der Deutschland-Kreditkarte Classic der Hanseatic Bank kann an Geldautomaten weltweit gebührenfrei Bargeld abgehoben werden. Gegebenenfalls können hierbei Gebühren des Geldautomatenbetreibers anfallen. Das heißt, zusätzlich zum Auszahlungsbetrag können Geldautomatenbetreiber individuelle Entgelte erheben, worauf die Hanseatic Bank keinen Einfluss hat. Derzeit ist dies nur im Ausland (z.B. in Thailand oder den USA) der Fall.

2 Neukunden können den offenen Rechnungsbetrag in den ersten drei Monaten zinsfrei in Teilbeträgen zurückzahlen. Dies gilt für alle Umsätze innerhalb des Verfügungsrahmens, die in den ersten 3 Monaten nach Kreditkarteneröffnung getätigt werden. Die Kreditkarteneröffnung erfolgt in der Regel 5 – 7 Tage vor Erhalt der Kreditkarte. Nach Ablauf der 3 Monate fallen bei Teilzahlung die vertraglichen Zinsen an. Bonität vorausgesetzt. Als Neukunden zählen Antragsteller, die in den sechs Monaten vor Abschicken des Online-Antrages nicht Inhaber eines Kreditkartenkontos bei der Hanseatic Bank gewesen sind.