In Zukunft per Auto bezahlen

28.10.2022

Das Auto wird zur Bezahlmöglichkeit: Was nach Film-Fantasie klingt, wird in Zukunft zur Realität. Mastercard und Visa berichten über das „In-Car-Payment“.

In Zukunft per Auto bezahlen

Per Auto bezahlen – mehr als ein Traum?

Digitales Bezahlen wächst in Deutschland

Im deutschen Alltag ist digitales Payment angekommen. Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage bezahlten 9 von 10 der Befragten vor kurzem digital. Für diese Studie wurden rund 1.000 Menschen befragt. Auch wenn es sich nur eine Stichprobe handelt, ist der nächste Schritt nicht seltsam: Aus dem Zukunftsauto bezahlen.

Die Vision von Mastercard

Die drei wichtigsten Fakten aus der GfK-Studie (Stand: September 2022) im Auftrag von Mastercard:

  • Fast jeder zweite deutsche Autofahrer wäre bereit über das Fahrzeugdisplay einzukaufen und zu bezahlen
  • Jeder Dritte würde das Pay-per-Use-Prinzip für bestimmte Dienste freischalten
  • Der wichtigste Fakt für die deutschen Verbraucher ist die Sicherheit und Datenschutz

Wie häufig stehen Autofahrer vor dem Parkschein-Automat und kramen nach ihrem Kleingeld? Und kommt es vor, dass man den Hintermann fragt, ob dieser wechseln kann? Das muss nicht sein. Denn in Deutschland akzeptieren die Automaten immer öfter Karten und Alternativen.
Mit dem Fahrzeug der Zukunft entfällt der Gang zum Automaten.
Sie parken im Autohaus und beim Herausfahren wird der Betrag über den Bordcomputer bezahlt. Der Umsatz wird im Display angezeigt. Sie bestätigen die Zahlung einfach per Fingerabdruck am Lenkrad. Die neue Technologie nennt sich „In-Car-Payment“ – zu gut deutsch: „vom Auto aus bezahlen“. Laut Mastercard arbeiten erste Autohersteller bereits an Lösungen.

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Die Idee: Sie wickeln bestimmte Geschäfte über das Autodisplay ab. Im Vordergrund stehen alltägliche Auto-nahe Services.
Die deutschen Autofahrer stufen die Prioritäten so ein:

  • 74 %: Bezahlen von Parkgebühren
  • 72 %: Tanken bzw. Laden des E-Fahrzeuges
  • 61 %: Bezahlen der Waschanlage
  • 58 %: Abwicklung der Maut-Gebühren
  • 44 %: Drive-in-Services
  • 24 %: Reparatur bei Autowerkstatt
  • 17 %: Buchen eines Hotelzimmers

Zitat von Dr. Peter Robejsek, Country Manager für Deutschland bei Mastercard: „In-Car-Payments ist nicht nur ein neues Buzz-Word. Es geht um mitdenkende, intelligente Fahrzeuge und einen riesigen E-Commerce-Markt. ...um die Bedürfnisse der Nutzer:innen zu befriedigen und ihnen mit innovativen Services im Alltag einen echten Mehrwert zu bieten.“

Auch Visa ist am Markt interessiert

Schon 2020 schrieb Visa, dass das Fahrzeug die Menschen nicht mehr nur ans Ziel bringt. Es soll Verbraucher im Alltag unterstützen. Laut Juniper Research wird es 775 Millionen Autos bis 2023 geben, welche per bordeigene Apps vernetzt sind. Auch das Karten-Unternehmen spielt vorn mit und bringt das Beispiel am Kinobesuch:

Zitat von Visa: „Man verabredet sich mit Freunden und fährt los. Während der Fahrt teilt das Auto dem Fahrer den niedrigen Kraftstoffstand mit, sucht eine Tankstelle, die auf dem Weg liegt und nennt den Preis für eine Tankfüllung. Nachdem man getankt hat, wird der Betrag über das Auto abgebucht.
Schnell noch eine Runde Getränke für alle? Kein Problem: Das Fahrzeug berechnet den kürzesten Weg zum nächstgelegenen Supermarkt. Noch unterwegs werden Getränke bestellt und bezahlt. Nach Aufforderung schlägt der Bordcomputer Parkmöglichkeiten in der Nähe des Kinos vor, lotst den Fahrer direkt zu seinem Stellplatz und rechnet die Parkgebühr automatisch ab.
Die Freunde lassen sich entspannt in die weichen Kinosessel fallen – Film ab!"

Fazit

In Zukunft werden wir mit dem Auto bezahlen. Es ist kein Traum – nur eine Frage der Zeit. Die richtige Visa-Kreditkarte finden Sie bei uns.

Bildquellen:

PaySol.de
Grafik der Umfrage von Mastercard: https://www.mastercard.com/news/europe/de-de/newsroom/pressemitteilungen/de-de/2022/oktober/gfk-studie-zeigt-in-zukunft-wird-das-auto-zur-geldborse/