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Kredit- und Girokarten sind auf dem Vormarsch

19.10.2020

Girokarten und Kreditkarten gewinnen in Europa immer mehr an Bedeutung – das hat Folgen für die Relevanz des Bargelds auf dem Kontinent.

Kredit- und Girokarten sind auf dem Vormarsch

Es gibt seit jeher Länder, in denen das Bargeld eine größere Bedeutung hat als in anderen. In Europa zeigt sich diese Differenz etwa seit jeher im Verhältnis von Ländern wie Deutschland zu nordeuropäischen Staaten, in denen attraktive Karten wie die Deutschland-Kreditkarte schon lange den Markt dominieren. Doch gerade in der Krise rund um das Coronavirus zeigt sich immer deutlicher, dass die Verbraucher in ganz Europa sich immer mehr weg vom Bargeld orientieren und verstärkt auf die Zahlung mit Karten setzen.

Anteil von Verbrauchern mit Bargeldpräferenz sinkt

Wie stark sich der Effekt aktuell zeigt, macht eine Studie von PwC deutlich. Das Steuerberatungs- und Beratungsinstitut hat in insgesamt zwölf Ländern des Kontinents die Zahlungspräferenzen untersucht und mit Vergleichswerten aus dem letzten Jahr (hier nur in zehn Ländern) verglichen. Das Ergebnis könnte dabei kaum klarer sein: Die Präferenz für das Bargeld wird in allen Ländern immer kleiner und sinkt besonders im Schnitt des Kontinents stark. Hatten im Jahr 2019 beispielsweise noch 43 Prozent der Befragten angegeben, dass sie präferiert mit Bargeld bezahlen, waren es im Jahr 2020 gerade einmal noch 36 Prozent – ein Rückgang um 7 Prozentpunkte in nur einem Jahr. Schon zuvor gab es einen rückläufigen Trend, so stark wie in diesem Jahr war der Rückgang aber noch nie.

Coronakrise dient als Katalysator der Entwicklung

Hintergrund dürfte sicherlich die Krise rund um das Coronavirus sein, die auch in Deutschland immer mehr Verbraucher von modernen Zahlungsmitteln überzeugt. Im Einzelhandel wird einem aktiv zur Zahlung mit Karten geraten, das Bargeld ist aus hygienischen Gründen nahezu verpönt. Das hat auch Folgen für die Präferenzen von Verbrauchern, denn ein Zahlungsmittel wie das Bargeld nutzt aktuell kaum ein Verbraucher gerne, wenn es sich vermeiden lässt. Die Krise dürfte damit zu einem Katalysator für die Weiterentwicklung von modernen Zahlungsmitteln sein. Man kann fest davon ausgehen, dass sich der Trend in den kommenden Jahren entsprechend schneller fortsetzen wird.

Nur noch jeder Achte zahlt öfter mit Bargeld

Wie stark der Effekt schon jetzt ist, macht die Statistik ebenfalls deutlich. Laut den Daten von PwC zahlt in Europa gerade einmal noch jeder achte Verbraucher öfter mit Bargeld. Hier gab es einen besonders klaren Rückgang, der sicherlich mit der aktuellen Krise zu tun hat. Öfter mit Karte bezahlen laut Daten der Umfrage dagegen 44 Prozent der Befragten. Es scheint entsprechend hausgemacht, dass Produkte wie die Deutschland-Kreditkarte in den nächsten Jahren noch mehr an Bedeutung gewinnen werden.


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1 Mit der Deutschland-Kreditkarte Classic der Hanseatic Bank kann an Geldautomaten weltweit gebührenfrei Bargeld abgehoben werden. Gegebenenfalls können hierbei Gebühren des Geldautomatenbetreibers anfallen. Das heißt, zusätzlich zum Auszahlungsbetrag können Geldautomatenbetreiber individuelle Entgelte erheben, worauf die Hanseatic Bank keinen Einfluss hat. Derzeit ist dies nur im Ausland (z.B. in Thailand oder den USA) der Fall.

2 Neukunden können den offenen Rechnungsbetrag in den ersten drei Monaten zinsfrei in Teilbeträgen zurückzahlen. Dies gilt für alle Umsätze innerhalb des Verfügungsrahmens, die in den ersten 3 Monaten nach Kreditkarteneröffnung getätigt werden. Die Kreditkarteneröffnung erfolgt in der Regel 5 – 7 Tage vor Erhalt der Kreditkarte. Nach Ablauf der 3 Monate fallen bei Teilzahlung die vertraglichen Zinsen an. Bonität vorausgesetzt. Als Neukunden zählen Antragsteller, die in den sechs Monaten vor Abschicken des Online-Antrages nicht Inhaber eines Kreditkartenkontos bei der Hanseatic Bank gewesen sind.