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Kryptowährungen kommen in den Mainstream

01.04.2021

Kryptowährungen gewinnen immer mehr an Bedeutung – das könnte bald auch für die Welt der Kreditkarten in Deutschland und weltweit gelten.

Kryptowährungen kommen in den Mainstream

Kaum ein Tag vergeht, an dem man nicht über Bitcoin liest. In den allermeisten Fällen geht es bei der Kryptowährung allerdings um Spekulationen an der Börse, denn hier geht der Kurs der Währung auf und ab, erreicht jedoch auch immer wieder neue Höhen und stellt Rekorde auf. Gleichzeitig fragen sich viele, ob Kryptowährungen wie Bitcoin je in der normalen Gesellschaft ankommen werden. Dahingehend tut sich nun etwas, denn sowohl Visa als auch Mastercard wollen sich für die neuen Währungen aus dem Kryptouniversum öffnen.

Neue Möglichkeiten für Händler und Kunden

Nachdem Visa bereits vor einigen Monaten angekündigt hatte, sich verstärkt mit Kryptowährungen zu beschäftigen, folgt nun auch Mastercard. Laut dem Kartenanbieter „werden sich eine Menge mehr Möglichkeiten für Käufer und Händler auftun, da sie in einer völlig neuen Form bezahlen können“. Details zu der neuen Strategie gibt es bislang weder von Visa noch von Mastercard, allerdings darf man sich schon jetzt auf einige interessante neue Optionen in der Welt des Bezahlens freuen. Die Revolution rund um Bitcoin und andere Kryptowährungen geht trotz aller Kritik also schnellen Schrittes weiter – bald könnten die Währungen in der Mitte der Gesellschaft angekommen sein.

Bezahlen mit Kryptowährungen im Einzelhandel

Bislang ist es dagegen die absolute Ausnahme, dass man im Einzelhandel mit den Kryptowährungen bezahlen kann. Zwar gibt es ausgewählte Händler, die eine solche Möglichkeit bieten, es handelt sich aber in den meisten Fällen um Ausnahmen. Etwas verbreiteter als im Einzelhandel sind die digitalen Währungen bereits im Internet. Hier gibt es allerdings auch immer wieder Kritik, da die gering regulierten Währungen auch häufig für Transaktionen im sogenannten Darknet verwendet werden. Mit den neuen Entwicklungen rund um die Kartenanbieter dürften die Kryptowährungen dagegen stärker ins Licht drängen. Bislang gibt es zwar schon ausgewählte Kreditkarten, mit denen auch Kryptozahlungen über Umwege möglich sind, bald dürfte eben das aber auch direkt funktionieren.

Wahl zwischen „normalen“ und Kryptowährungen

Zwar ist noch nicht ganz klar, welche Möglichkeiten Visa und Mastercard genau bieten werden, vieles kann man sich aber schon jetzt vorstellen. Wahrscheinlich ist etwa, dass man mit der Deutschland-Kreditkarte zukünftig wählen kann, ob man eine Transaktion in Euro oder doch lieber in einer Kryptowährung wie Bitcoin durchführen möchte. Welche Währungen dabei genau zur Auswahl stehen werden, ist aktuell noch nicht entschieden. Sowohl Visa als auch Mastercard wollen nur Transaktionen in ausgewählten Währungen möglich machen, die regulatorische Standards einhalten.


Bildquellen:

© Peter Zsuzsanna | Dreamstime.com

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1 Mit der Deutschland-Kreditkarte Classic der Hanseatic Bank kann an Geldautomaten weltweit gebührenfrei Bargeld abgehoben werden. Gegebenenfalls können hierbei Gebühren des Geldautomatenbetreibers anfallen. Das heißt, zusätzlich zum Auszahlungsbetrag können Geldautomatenbetreiber individuelle Entgelte erheben, worauf die Hanseatic Bank keinen Einfluss hat. Derzeit ist dies nur im Ausland (z.B. in Thailand oder den USA) der Fall.

2 Neukunden können den offenen Rechnungsbetrag in den ersten drei Monaten zinsfrei in Teilbeträgen zurückzahlen. Dies gilt für alle Umsätze innerhalb des Verfügungsrahmens, die in den ersten 3 Monaten nach Kreditkarteneröffnung getätigt werden. Die Kreditkarteneröffnung erfolgt in der Regel 5 – 7 Tage vor Erhalt der Kreditkarte. Nach Ablauf der 3 Monate fallen bei Teilzahlung die vertraglichen Zinsen an. Bonität vorausgesetzt. Als Neukunden zählen Antragsteller, die in den sechs Monaten vor Abschicken des Online-Antrages nicht Inhaber eines Kreditkartenkontos bei der Hanseatic Bank gewesen sind.