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Macht die Debitkarte der Kreditkarte Konkurrenz?

17.05.2021

Die Deutschland-Kreditkarte ist ein perfektes Beispiel für einen Profiteur der Marktentwicklungen – in Deutschland wollen immer mehr Menschen eine Kreditkarte.

Macht die Debitkarte der Kreditkarte Konkurrenz?

Es gibt mittlerweile eine schier unglaubliche Auswahl an Zahlungsmitteln in Deutschland. Jeder Verbraucher kann im Supermarkt schon zwischen teils mehr als zehn verschiedenen Zahlungsoptionen wählen. Das Bargeld ist hier noch immer der Klassiker und auch die Girokarte kommt noch oft zum Einsatz, doch andere Zahlungsmittel gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die Krise rund um das Coronavirus hat hier als Katalysator gewirkt, doch das ist nicht der einzige Grund für das Wachstum anderer Zahlungsmethoden.

Mehr als eine Million neue Kreditkarten im Jahr

Wie stark der Markt in Deutschland sich verändert, zeigt sich insbesondere an der Zahl der Kreditkarten, die neu ausgegeben werden. Jedes Jahr wächst der Markt in Deutschland seit dem Jahr 2010 um im Schnitt 1,3 Millionen Kreditkarten. In den letzten zehn Jahren wurden entsprechend zehn Millionen zusätzliche Kreditkarten ausgegeben – ein Wachstum, mit dem kein anderes Zahlungsmittel mithalten kann. In den nächsten Jahren wird sich dieser Trend wohl fortsetzen, wenngleich auch die neue Debitkarte bei immer mehr Banken eine Rolle spielt. Die Kreditkarte bekommt somit Konkurrenz von einer ganz ähnlichen Karte.

Debitkarte als neues Produkt zwischen Giro- und Kreditkarte

Dass die Deutschen anders als die meisten in vielen anderen Ländern auf ein Produkt wie die Girokarte setzen, hat historische Gründe. Das System hinter der Karte stammt von deutschen Banken, sodass die Zahlung mit direkter Abbuchung von Girokarte hier über Jahre den Markt erobern konnte. Doch die US-Kreditkartenriesen Visa und Mastercard wollen ein immer größeres Stück vom Kuchen und bieten deshalb neben Kreditkarten seit einiger Zeit auch sogenannte Debitkarten an. Diese sind eine perfekte Mischung zwischen beiden Produkten: Zahlungen im Internet und im Ausland sind genauso wie etwa bei der Deutschland-Kreditkarte problemlos möglich, gleichzeitig erfolgt die Abbuchung direkt vom Girokonto. Damit bekommen auch diejenigen die Karte, die ansonsten wegen der Bonität abgelehnt werden.

Beste Produkte sind noch immer Kreditkarten

Doch auch wenn immer mehr Banken die Debitkarte zusätzlich ins Portfolio aufnehmen, soll es sich meist um eine Alternative zur Girokarte handeln. Die Kreditkarte ist dagegen fast überall weiterhin im Angebot und wird auch aktiv beworben. Aus Verbraucherperspektive ist das auch sinnvoll, denn die besten Produkte sind in den allermeisten Fällen noch immer Kreditkarten. So gibt es bis heute keine Debitkarte, die vergleichbare Bedingungen bietet wie die Deutschland-Kreditkarte. Kostenlose Abhebungen im Ausland, gebührenfreie Zahlungen in Fremdwährungen und viele Vorteile ohne Jahresgebühr – so etwas gibt es bislang nur bei Kreditkarten.


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1 Mit der Deutschland-Kreditkarte Classic der Hanseatic Bank kann an Geldautomaten weltweit gebührenfrei Bargeld abgehoben werden. Gegebenenfalls können hierbei Gebühren des Geldautomatenbetreibers anfallen. Das heißt, zusätzlich zum Auszahlungsbetrag können Geldautomatenbetreiber individuelle Entgelte erheben, worauf die Hanseatic Bank keinen Einfluss hat. Derzeit ist dies nur im Ausland (z.B. in Thailand oder den USA) der Fall.

2 Neukunden können den offenen Rechnungsbetrag in den ersten drei Monaten zinsfrei in Teilbeträgen zurückzahlen. Dies gilt für alle Umsätze innerhalb des Verfügungsrahmens, die in den ersten 3 Monaten nach Kreditkarteneröffnung getätigt werden. Die Kreditkarteneröffnung erfolgt in der Regel 5 – 7 Tage vor Erhalt der Kreditkarte. Nach Ablauf der 3 Monate fallen bei Teilzahlung die vertraglichen Zinsen an. Bonität vorausgesetzt. Als Neukunden zählen Antragsteller, die in den sechs Monaten vor Abschicken des Online-Antrages nicht Inhaber eines Kreditkartenkontos bei der Hanseatic Bank gewesen sind.