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Maleware-Angriff auf Kreditkartendaten von Hyatt-Hotel-Kunden

04.01.2016

Hacker haben das Bezahlsystem der amerikanischen Hotelkette Hyatt per Maleware infiziert, natürlich mit der Absicht die Kreditkartendaten abzugreifen. Jeder, der dort mit seiner Kreditkarte bezahlt hat, muss nun genau seine Kreditkartenabrechnung im Auge behalten.

Dieser Angriff sei am 30. November 2015 entdeckt worden, teilte Hyatt mit. Ob auch Kreditkartendaten gestohlen wurden und seit wann es Probleme mit der Sicherheit gab, wurde nicht bekannt gegeben. Das Unternehmen mit 627 Hotels in 52 Ländern empfiehlt daher seinen Kunden, ihre Kreditkarten-Abrechnungen zu überprüfen. Deutsche haben gegenüber ihrer Bank einen Anspruch darauf, dass sie Fehlzahlungen erstattet bekommen, wenn sie nicht grob fahrlässig gehandelt haben.

Hyatt habe nun weitere Sicherheitsmaßnahmen ergriffen und Security-Spezialisten (FireEye) zur Untersuchung des Vorfalls hinzugezogen. Kunden sollen auf der Hyatt-Website über Ermittlungsfortschritte auf dem Laufenden gehalten werden. Die entsprechende Informations-Seite (http://www.hyatt.com/protectingourcustomers) steht auch in deutscher und japanischer Sprache zur Verfügung.

Leider ist diese Hotelkette nicht die erste, die mit solchen Hackerangriffen zu kämpfen hat. Auch die Hilton-Hotels und die Häuser der Starwood-Gruppe (mit den Marken Sheraton, Westin, Meridien u. a.) wurden Ziel von Cyber-Attacken.


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