Immer wieder tauchen Warnungen vor unautorisierten Abbuchungen durch kontaktloses Bezahlen auf. In vielen Anzeigen werden RFID-Schutzhüllen als Lösung angepriesen.
Dieser Artikel räumt mit Mythen auf und zeigt, wie sicher Ihre Kreditkarte tatsächlich ist.
In vielen Geschäften und Online-Anzeigen taucht sie regelmäßig auf: die sogenannte RFID- oder NFC-Schutzhülle für Kredit- und Debitkarten. Sie soll Schutz vor unbefugten Abbuchungen bieten, die durch kontaktloses Bezahlen entstehen könnten.
NFC (Near Field Communication) ermöglicht es Ihnen, mit Ihrer Kreditkarte oder Ihrem Smartphone kontaktlos zu bezahlen, indem Sie das Gerät nur wenige Zentimeter (meist unter 4 cm) an ein Bezahlterminal halten. Bei Beträgen unter 50 Euro ist in der Regel keine PIN-Eingabe erforderlich.
RFID (Radio Frequency Identification) ist die dahinterliegende Technologie, die für die Funkübertragung der Daten sorgt. In Kreditkarten mit kontaktloser Bezahlfunktion ist ein RFID-Chip integriert. Das Terminal erkennt diesen Chip automatisch, sobald Sie die Karte nahe genug heranhalten.
Kriminelle könnten mit versteckten Lesegeräten in Ihrer Nähe eine Zahlung auslösen und in der U-Bahn oder auf dem Weihnachtsmarkt Geld einfach abbuchen.
Die Theorie klingt bedrohlich, die Praxis sieht jedoch anders aus.
Zahlen und Fakten:
Zwar wäre es technisch möglich, dass eine fremde Person mit einem speziellen Lesegerät nahe genug an Ihre Karte gelangt, um eine Zahlung auszulösen, doch in der Realität kommt das so gut wie nie vor. Die kurze Reichweite, Sicherheitsprotokolle sowie die verschwindend geringe Fallzahl sprechen klar dagegen.

Die Hanseatic Bank bietet mit der Deutschland-Kreditkarte Classic und Deutschland-Kreditkarte Gold ein hohes Maß an Sicherheit beim kontaktlosen Bezahlen:
Wie oben schon beschrieben, haften Sie bei Verlust oder Diebstahl maximal bis zu 50 Euro. Diese Haftungsgrenze gilt jedoch nur, wenn Sie nicht grob fahrlässig gehandelt haben. Nach der Sperrung der Karte haften Sie nicht mehr für weitere unautorisierte Transaktionen. Wichtig ist, dass Sie die Karte sofort sperren, wenn Sie merken, dass diese geklaut wurde. Informieren Sie die Polizei über den Diebstahl (Verlust) Ihrer Karte, wenn es zu einer unberechtigten Abbuchung kam. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge auf unautorisierte Transaktionen. Falls Sie unberechtigte Abbuchungen feststellen, wenden Sie sich umgehend an die Hanseatic Bank, um eine Rückerstattung zu beantragen.
Überlegen Sie, wie viele Karten Sie im Alltag wirklich benötigen. Die Deutschland-Kreditkarte Classic ist eine gebührenfreie Visa-Kreditkarte, die Sie weltweit ohne Fremdwährungsgebühr nutzen können. Zahlungen werden über ein Referenzkonto abgerechnet, das Sie selbst festlegen. Dadurch wird Ihr eigentliches Hauptkonto nicht direkt belastet. Dies bietet zusätzliche Sicherheit im Alltag und auf Reisen.
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