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So gibt es weiter kostenlose Abhebungen im Ausland

22.04.2021

Kostenlose Abhebungen auf Reisen dürften in den nächsten Monaten wieder wichtiger werden. Bei vielen Banken steigen allerdings die Gebühren.

So gibt es weiter kostenlose Abhebungen im Ausland

In diesem Jahr lohnt es sich besonders genau hinzusehen, wenn es um die Gebühren beim Konto und der Karte geht. Viele Banken haben die Krise genutzt, um die Gebühren zu erhöhen und die Produkte für Kunden teurer zu machen. Gleichzeitig allerdings haben viele Verbraucher besseres zu tun gehabt, als sich durch das Preis-Leistungsverzeichnis zu wühlen. Gerade wer plant in den nächsten Monaten wieder zu reisen, sollte deshalb genau hinsehen, um nicht draufzuzahlen.

Erhöhung von Gebühren für Abhebungen & Fremdwährungszahlungen

Gleich mehrere Anbieter haben in den letzten Monaten die Gebühren für Abhebungen im In- und Ausland genauso wie für sogenannte Fremdwährungstransaktionen erhöht. Konkret müssen Verbraucher teilweise sogar damit zurechtkommen, dass kostenlose Abhebungen komplett abgeschafft wurden – zum Beispiel bei der Postbank. Mit ihrer Sparcard hatte die Deutsche Bank-Tochter als eine der letzten Filialbanken bis Anfang des Jahres noch eine begrenzte Anzahl an kostenlosen Abhebungen im Ausland geboten. In der Krise hat die Bank nun auch diesen Vorteil gekürzt und ist damit für Reisende keine interessante Option mehr. Ein Einzelfall ist die lange Zeit mit der Post verbundene Bank damit allerdings nicht.

Deutschland-Kreditkarte weiterhin mit kostenlosen Abhebungen

Zum Glück gibt es aber weiterhin Alternativen für die Kunden, welche nicht damit leben wollen, dass die Gebühren zuletzt immer weiter steigen und Verbraucher damit zu einem echten Kostenrisiko werden. Wer viel unterwegs ist und bei Abhebungen immer Gebühren zahlen muss, der muss auf das Jahr gerechnet oftmals mit Kosten im hohen zwei- oder sogar dreistelligen Bereich rechnen. Mit der Deutschland-Kreditkarte kann man diese allerdings umgehen, denn die kostenlose Kreditkarte bietet kostenfreien Abhebungen in Deutschland genauso weltweit – unabhängig vom Reiseziel und der jeweiligen Währung vor Ort. Einschränkungen oder besondere Bedingungen gibt es dabei nicht, einzig sogenannte Automatenentgelte werden nicht erstattet.

Fremdwährungsgebühren im Blick behalten

Ein weiterer Aspekt, der für die Deutschland-Kreditkarte spricht, sind die sogenannten Fremdwährungsgebühren. Hierbei handelt es sich um Gebühren, die für alle Zahlungen anfallen, die nicht in Euro getätigt werden. Bei den meisten Banken liegen diese bei 1,5 bis 2 Prozent, womit durchaus relevante Kosten anfallen. Wer viel im Ausland ist und höhere Zahlungen tätigt, sollte die Gebühren unbedingt im Blick haben und sie idealerweise vermeiden. Mit der Deutschland-Kreditkarte ist das zum Glück kein Problem, bei den meisten anderen Banken ist die durchaus relevante Gebühr dagegen leider der Standard.


Bildquellen:

© Clarita | Dreamstime Stock Photos

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1 Die Jahresgebühr von 45 Euro für die Deutschland-Kreditkarte Gold entfällt in den Folgejahren, wenn im jeweiligen Vorjahr ein Jahresumsatz von min. 3.000,– € erreicht wurde. Ausgenommen sind Umsätze am Geldautomaten und Überweisungen auf das Referenzkonto.

2 Mit der Deutschland-Kreditkarte Gold der Hanseatic Bank kann an Geldautomaten weltweit gebührenfrei Bargeld abgehoben werden. Gegebenenfalls können hierbei Gebühren des Geldautomatenbeteibers anfallen. Das heißt, zusätzlich zum Auszahlungsbetrag können Geldautomatenbetreiber individuelle Entgelte erheben, worauf die Hanseatic Bank keinen Einfluss hat. Derzeit ist dies nur im Ausland (z.B. in Thailand oder den USA) der Fall.