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Sperrung von Karten – Per Telefon oder App

19.02.2016

Immer wieder ist von Missbrauch von Konto- und Kreditkarten zu hören. Tatsächlich sollten Bürger wachsam sein und ihre Karten bereits im Verdachtsfall sperren. Wie das am schnellsten und am einfachsten möglich ist, erläutern wir im folgenden Artikel.

Sperrung von Karten – Per Telefon oder App

Seit einigen Jahren schon sind Kreditkarten auch hierzulande kräftig auf dem Vormarsch. Und das, obwohl deutsche Bürger eher nicht gerade dafür bekannt sind, Neuerungen schnell und gern anzunehmen – zumindest im Vergleich zu anderen Nationen. Mittlerweile jedoch scheinen viele der Verbraucher die Vorzüge von Kreditkarten zu schätzen. Sonst wäre solch eine Entwicklung wohl kaum zu beobachten.

Allerdings birgt der Besitz einer Kreditkarte grundsätzlich immer ein Risiko. Obwohl solche Karten in Notsituationen einen gewissen Schutz bieten, ist es sehr ärgerlich, wenn aufgrund von Kartenmissbrauch finanzielle Schäden entstehen. Dazu kann es beispielsweise kommen, wenn eine Kreditkarte gestohlen wurde. Auch falls Anbieter gehackt wurden, bei denen Nutzer die Daten ihrer Kreditkarten hinterlegen, sind anschließende Schäden möglich.



Sicher ist sicher

Kommt es zum Kartenverlust oder zu anderen Unregelmäßigkeiten, sollten Kreditkarten sofort gesperrt werden. Das deshalb, weil dessen Inhaber grundsätzlich geschützt ist, falls es zu finanziellen Schäden kommen sollte. Jedoch nur dann, wenn die betreffende Karte unverzüglich, also „ohne schuldhaftes Verzögern“, gesperrt wurde. Ist das der Fall, haftet der Inhaber nur mit einem Pauschalbetrag – meist mit maximal 50 Euro je entstandenem Schaden.

Eine Sperrung kann auf ganz verschiedenen Wegen erfolgen. Am häufigsten wird die zentrale Hotline zur Kartensperrung genutzt. Der sogenannte Sperr-Notruf kann zur Sperrung fast aller Konto- und Kreditkarten eingesetzt werden (rund 95 Prozent). Falls gewünscht, können dessen Mitarbeiter selbst Online-Zugänge von Bank- und Sparkassenkunden sperren. Die größten deutschen Banken nehmen am Sperr-Notruf teil. Erreichbar ist die Hotline unter der Nummer 116 116. Das rund um die Uhr und bundesweit kostenfrei. Kunden, deren Kreditinstitut nicht am Sperr-Notruf teilnimmt, können lediglich auf die jeweilige vom Bankhaus angebotene Hotline zurückgreifen.

Mittlerweile können Sperrungen von Konto- und Kreditkarten auch per App mit dem Smartphone erfolgen. Entsprechende Apps sind im Regelfall kostenfrei und in ihrer Bedienung selbsterklärend. Auch der Sperr-Notruf bietet interessierten Verbrauchern eine entsprechende App an, die kostenfrei bezogen werden kann.


Bildquellen:

© Radu Razvan Gheorghe | Dreamstime Stock Photos

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1 Mit der Deutschland-Kreditkarte Classic der Hanseatic Bank kann an Geldautomaten weltweit gebührenfrei Bargeld abgehoben werden. Gegebenenfalls können hierbei Gebühren des Geldautomatenbetreibers anfallen. Das heißt, zusätzlich zum Auszahlungsbetrag können Geldautomatenbetreiber individuelle Entgelte erheben, worauf die Hanseatic Bank keinen Einfluss hat. Derzeit ist dies nur im Ausland (z.B. in Thailand oder den USA) der Fall.

2 Neukunden können den offenen Rechnungsbetrag in den ersten drei Monaten zinsfrei in Teilbeträgen zurückzahlen. Dies gilt für alle Umsätze innerhalb des Verfügungsrahmens, die in den ersten 3 Monaten nach Kreditkarteneröffnung getätigt werden. Die Kreditkarteneröffnung erfolgt in der Regel 5 – 7 Tage vor Erhalt der Kreditkarte. Nach Ablauf der 3 Monate fallen bei Teilzahlung die vertraglichen Zinsen an. Bonität vorausgesetzt. Als Neukunden zählen Antragsteller, die in den sechs Monaten vor Abschicken des Online-Antrages nicht Inhaber eines Kreditkartenkontos bei der Hanseatic Bank gewesen sind.