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Trickbetrug im Urlaub

01.08.2018

Trickdiebe geben sich gerne als Amtspersonen oder als Angestellte von Banken aus, um an die PIN oder Kreditkarteninformationen von ihren Opfern zu kommen. In einer neuen Betrugsmasche geben sich die Betrüger als Hotelrezeption aus und dies meist sogar erfolgreich.

Was wird genau unter Trickbetrug verstanden?

Der Trickbetrug ist eine Form von Trickdiebstahl. Trickdiebstahl wird allgemein verstanden als ein Diebstahl, bei dem die Wegnahme durch eine Täuschung verschleiert wird. Betroffene bemerken den Diebstahl deshalb meist erst viel später. Trickdiebe verwenden die unterschiedlichsten Methoden, um ihr Opfer von dem eigentlichen Geschehen abzulenken. Oft gelingt diese Täuschung durch Vortäuschung einer Notlage mit Appell an die Hilfsbereitschaft des Opfers oder auch mit der Vortäuschung einer Befugnis zum Betreten der Wohnung. Betroffen sind von diesen Trickdiebstählen vor allem Senioren. Die Polizei versucht deshalb verschiedene Präventionsmaßnahmen durch Initiativen und Beratungen. Trickbetrug kann in vielen sozialen Situationen geschehen, egal ob zuhause oder im Urlaub. Allerdings sollten gerade jetzt während der Urlaubszeit Verbraucher sehr stark aufpassen. Mit einer neuen Betrugsmasche werden viele Urlauber um ihre Kreditkarteninformationen gebracht.

Die neueste Betrugsmasche

Der Sommerurlaub ist für viele die schönste Zeit des Jahres. Die meisten Verbraucher sparen das Jahr über auf den langersehnten Urlaub hin. Doch dieser Urlaub kann ganz schnell zum Albtraum werden. Mit der neuesten Masche von Trickbetrügern wird die Kreditkarte von Verbrauchern unwissend mit hohen Summen belastet. Erkannt wird das leider oft zu spät, da nur wenige Verbraucher regelmäßig ihre Kreditkartenabrechnungen überprüfen. Die neue Betrugsmasche ist auf Urlauber in Hotels ausgerichtet. In Hotels ist es üblich, dass zur finanziellen Absicherung die Kreditkarte der Urlauber, an der Rezeption eingelesen wird. Im Gegenzug dazu erhält der Urlauber dann einen Zimmerschlüssel. Der Betrug selbst passiert erst, wenn der Hotelgast auf seinem Zimmer ist. Die Betrüger rufen bei der Rezeption an und lassen sich zu einem beliebigen Zimmer durchstellen. Der Hotelgast erhält den Anruf und sieht, dass dieser von der Hotelrezeption ausgeht und ist dadurch auch in dem Glauben, dass er mit der Hotelrezeption telefoniert. Die Betrüger geben sich dann auch als Rezeption aus und erklären dem Gast, dass es Probleme mit seiner Kreditkarte gab. Sie bitten den Gast am Telefon, dass er seine Kreditkartennummer und die Prüfziffer durchgibt. Damit haben die Betrüger bereits alle Informationen, die sie brauchen, um die Kreditkarte mit Kosten zu belasten. Urlauber sollten immer darauf bestehen solche Angelegenheiten persönlich an der Rezeption zu klären und auch sollte die Prüfziffer niemals herausgegeben werden. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte in diesen Fällen das Hotelmanagement informiert werden.

Der richtige Schutz vor Trickbetrug

Für den richtigen Schutz vor Trickbetrug ist zunächst eine große Menge an Skepsis nötig. Auch sollte auf sicherheitsbewusstes Verhalten geachtet werden. Bank- und Kreditkarten sollten prinzipiell so sorgfältig behandelt werden wie Bargeld und dicht am Körper getragen werden. Außerdem sollten die Zahlungskarten niemals in öffentlichen Räumen (zum Beispiel in Büroräumen, Hotelzimmern oder Krankenhäusern) liegen gelassen werden. Dabei ist es egal ob offen oder versteckt. Damit maximale Sicherheit garantiert sein kann, sollten die Zahlkarten in öffentlichen Räumen nie aus der Hand gegeben werden. Nach benutzen der Karten sollte immer darauf geachtet werden, dass man auch die eigene Karte wieder erhalten hat. Rechnungen sollten immer zeitnah mit Abbuchungen auf dem Konto verglichen werden. In einer sozialen Situation mit anderen sollte deren Verhalten auch immer kritisch betrachtet werden. Trickbetrüger hoffen oft auf die Hilfsbereitschaft und Naivität von Verbrauchern.


Bildquellen:

Bildquelle: Michaela Zimmermann / MZ-Datenservice

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