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Trickbetrug per Telefon

03.02.2019

Trickbetrug ist eine sehr beliebte Methode, um Verbraucher um ihr Geld zu bringen. Trickbetrugsmaschen gibt es schon seit Jahrzehnten. Trickbetrug kann online, wie auch offline stattfinden. Offline findet er meist per Telefon statt. Gutgläubige Menschen fallen besonders oft auf diese Art von Betrug rein.

Die Maschen der Trickbetrüger

Immer häufiger kommt es dazu, dass Verbraucher auf Trickbetrüger reinfallen. Die Maschen der Betrüger werden immer dreister und ausgefallener. Die Polizei warnt vor diesen Betrügern, aber da andauernd neue Methoden angewendet werden, ist es schwierig alle Maschen zu kennen. In den meisten Fällen von Trickbetrug wird eine Notlage oder eine Befugnis zum Betreten der Wohnung des Opfers vorgetäuscht. Vor allem gutgläubige Menschen und besonders Senioren sind von Trickdiebstählen betroffen. Um dem entgegenzuwirken bietet die Polizei Beratungen und Initiativen an. Eine besonders beliebte Methode des Trickbetruges ist der Enkeltrick, auf diesen fallen Verbraucher immer wieder rein.

Der Enkeltrick

Es sind besonders ältere Menschen, die auf Trickbetrüger reinfallen. Schon seit Längerem ist vor allem der „Enkeltrick“ eine beliebte Masche, um Senioren um ihr Erspartes zu bringen. Die Masche funktioniert so, dass die Betrüger bei den Senioren anrufen und sich als Verwandte ausgeben. Meist täuschen sie vor ein Enkelkind zu sein, welches sich lange nicht mehr gemeldet hat. Nach einem netten Smalltalk wird dann aufgrund einer angeblichen Notlage um Bargeld gebeten. Die Betroffenen werden zudem oft auch durch wiederholte Anrufe unter Druck gesetzt. Die Betrüger weisen immer wieder daraufhin, wie wichtig es ist, dass sie das Geld umgehend erhalten. Sie schrecken auch nicht davor zurück, ihre Opfer aufzufordern zur Bank zu gehen, wenn sich nicht genügend Bargeld im Haushalt befindet. Für die Geldübergabe wird ein Mittelsmann geschickt, damit der Betrug nicht auffällt. An dieser Art des Betruges ist nicht nur der Schmerz über den Verlust des mühsam Ersparten tragisch, sondern auch die seelischen Verletzungen, die bei den Opfern bleiben. Sie fühlen Scham, Wut und auch Angst. Damit diese Masche nicht mehr zieht, müssen die Senioren über sie Bescheid wissen.

Neue Betrugsmasche

Eine relativ neue Betrugsmasche betrifft Firmen. Die Trickbetrüger melden sich telefonisch bei den Firmen und geben sich als Polizeibeamte aus. Unter dem Vorwand, dass sie Geld für den Fahrradführerschein der Schüler des bestimmten Landkreises sammeln, versuchen sie die Firmenmitarbeiter zu Geldzahlungen zu bewegen. Die Trickbetrüger machen für die Übergabe des Geldes dann einen persönlichen Termin mit den Firmenmitarbeitern aus. Von den betroffenen Firmen ist glücklicherweise noch keine auf den Schwindel reingefallen. Die Firmenmitarbeiter beendeten das Gespräch, ohne auf die Forderungen der Betrüger einzugehen und meldeten den Fall direkt bei der Polizei. Die Polizei warnt vor solchen Fällen, da sie selbst niemals um Geldbeträge bitten würden. Verbraucher sollten sich nicht von Betrügern unter Druck setzen lassen. Bei diesen Anrufen sollte das Telefongespräch einfach beendet werden. Generell sollten Telefongespräche nicht weitergeführt werden, wenn der Gesprächspartner seine Identität nicht direkt preisgibt oder einen Geldbetrag fordert. Auch sollten Gespräche beendet werden, wenn der Anrufer versucht Druck auszuüben oder fordert, dass Kontakt zu Fremden aufgenommen werden soll. Es sollte niemals Geld an Fremde übergeben werden, auch wenn es sich um angebliche Notfälle handelt. Verdächtige Anrufe sollten immer direkt bei der Polizei gemeldet werden.


Bildquellen:

Bildquelle: Michaela Zimmermann / MZ-Datenservice

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