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Unbedingt aufpassen bei Kreditkartenangeboten aus dem Ausland

23.01.2018

Wieder ist ein Fall in den Medien, bei welchem sich ein Mann aus dem Altlandkreis Viechtach eine Kreditkarte für 60 Euro bestellte. Der Anbieter mit Sitz im europäischen Ausland versprach auf seiner Homepage ein Guthaben von über 6000 Euro und dafür wollte er nur die Anschrift, Rufnummer und E-Mail-Adresse. Diese Lockangebote sind mit äußerster Vorsicht zu genießen.

Wie wir bereits berichteten, handelt es sich bei diesen Kreditkarten meistens nur um eine Prepaidkarte, daher wird auch keine Schufa-Abfrage gestartet. Das versprochene Guthaben kann man nur als Kredit erhalten, wenn man einer entsprechendem Abfrage zustimmt und diese sehr positiv ausfällt. Bislang ist uns kein Fall bekannt, bei welchem diese Summe tatsächlich genehmigt wurde. Daher sollte man immer darauf achten, egal ob bei Kreditkartenbestellungen oder anderen Käufen, um welchen Anbieter es sich handelt, wo dieser seinen Sitz hat und ob es bereits Erfahrungsberichte im Internet zu diesem vorhanden sind. Im Ausland gibt es häufig andere Gesetze, da reicht der Hinweis zum Beispiel auf eine Prepaid-Kreditkarte und einem entsprechendem Kredit im Kleingedruckten. Das Opfer aus dem oben genannten Fall hat übrigens nie eine Kreditkarte erhalten, stattdessen erhielt er zahlreiche Mahnungen für Leistungen, die er nie in Anspruch genommen hatte. Zudem wird ihm unterstellt, diverse Abos für Zeitungen abgeschlossen zu haben. Daraufhin habe sich der Geschädigte zu einer Anzeige bei der Polizei entschieden. In einem solchen Betrugsfall kann man sich auch an die entsprechende Verbraucherzentrale des Landes wenden. Doch soweit muss es gar nicht kommen, es gibt schließlich sehr gute Angebote aus Deutschland und das ganz ohne Bestell- oder Jahresgebühr. Wir empfehlen natürlich die Deutschland-Kreditkarte Classic.


Bildquellen:

Bildquelle: Michaela Zimmermann / MZ-Datenservice

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