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Vorsicht bei Trickbetrug!

13.03.2018

Trickbetrüger nutzen seit jeher die Gutgläubigkeit und Naivität einiger Mitbürger aus, um sich selbst zu bereichern. In jüngster Zeit sind die Maschen dieser Betrüger aber immer dreister geworden.

Die jüngste Masche, um Senioren um ihr Geld zu bringen, verläuft äußerst simpel. Die Trickbetrüger klingeln an der Haustür des Opfers und geben sich als Bankmitarbeiter aus. Unter dem Vorwand, dass es Probleme mit dem Konto des Opfer gibt, bitten sie die Senioren um die Herausgabe der Girocard (ehemals EC-Karte) und des dazugehörigen PIN-Codes. Meist endet es auch nicht bei der Girocard und dem PIN, sondern werden zusätzlich auch noch Wertgegenstände aus der Wohnung des Opfers gestohlen. Diese Form des Betrugs ist nur ein Beispiel für die verschiedenen Schauspielereien der Betrüger. Unter ähnlichen Vorwänden gelingt es Betrügern immer häufiger ihre Opfer um ihr Geld zu erleichtern. Von diesen Trickbetrügereien sind aber nicht nur Senioren betroffen. Da die reine Gutgläubigkeit hier ausgenutzt wird, kann es jeden treffen, der die Situation nicht ausreichend hinterfragt. Die Betrüger geben sich meist als Amtsperson aus oder täuschen eine Notlage vor, um in die Wohnung des Opfers zu gelangen. Im schlimmsten Fall bedrängen oder bedrohen die Betrüger ihr Opfer, um ihr Ziel zu erreichen. Schützen kann man sich vor dieser Art des Betrugs, indem man vor Öffnen der Haustür feststellt, wer davor steht. Bei einer unbekannten Person, die ins Haus möchte, sollte vorher immer erst der Ausweis verlangt werden. Außerdem sollten sich Bürger darüber vergewissern, ob das Interesse des Vorsprechenden auch berechtigt sein kann. Falls man sich nicht sicher ist, wie die Situation bewertet werden kann, sollte eine zweite Person zu Rate gezogen werden. Im Zweifelsfall sollte die Polizei benachrichtigt werden. In jedem Fall sollten Wertsachen und persönliche Daten nie an Fremde weitergegeben werden. Die Intentionen dieser Menschen sind in den meisten Fällen nicht guter Natur.


Bildquellen:

Bildquelle: Michaela Zimmermann / MZ-Datenservice

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