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Warum man bei Onlineverbindungen über Hotspots mit seiner Kreditkarte nichts bezahlen sollte

23.12.2016

Dank eines neuen Gesetzes müssen Betreiber von offenen Hotspots künftig für Rechtsverstöße ihrer Nutzer/Kunden nicht mehr haften (Störerhaftung). Dadurch trifft man auch immer häufiger sogenannte offene Gratis-WLAN-Hotspots an und erfreut sich einer schnellen Internetverbindung an vielen öffentlichen Orten. Das alles hört sich natürlich sehr gut an, hätten die offenen Hotspots nicht ein dunkles Geheimnis, nämlich dass diese sehr unsicher sind.

Warum man bei Onlineverbindungen über Hotspots mit seiner Kreditkarte nichts bezahlen sollte

Daher weisen auch sämtliche Hotspot-Betreiber darauf hin, dass die Nutzung ihrer Hotspots stets auf eigenes Risiko erfolgt und empfehlen grundsätzlich die Nutzung von sogenannter VPN-Software, welche die Kommunikation verschlüsselt und die Verbindung nach Einwahl in den Hotspot über sichere Server leitet. Wie die Erfahrung zeigte, macht dies aber fast niemand und läuft somit erhebliche Gefahr Opfer von Cyberkriminalität zu werden.

Konkret gibt es zwei Schwachstellen, über die man sich bei der Nutzung von offenen Hotspots im Klaren sein sollte. Zum einen erfolgt die Verbindung zum Hotspot unverschlüsselt, so dass Cyberkriminelle ein leichtes Spiel haben vertrauliche Daten wie zum Beispiel Passwörter und Kreditkartendaten ohne Mühe zu erbeuten. Um dies zu können benötigen die Täter noch nicht einmal Fachwissen, unzählige Gratis-Apps ermöglichen es auch dem letzten Laien, diese Daten auszuspähen. Darüber hinaus ist es dem Nutzer nicht ersichtlich, wer sich hinter dem vermeintlichen Hotspot befindet, Kriminelle können auch mittels einfachstem Equipment selbst Hotspots erzeugen und diesen seriös wirkende Namen geben, um die Daten der Opfer auslesen zu können.

Nutzt man bereits aktiv Hotspots an öffentlichen Orten empfiehlt es sich daher dringend, die bereits angesprochene VPN-Software zu erwerben und zu nutzen. Hundertprozentigen Schutz bietet diese jedoch auch nicht, so dass man bei Nutzung eines Hotspots am besten gar keine sensiblen Daten überträgt, wie zum Beispiel Passwörter zum Abrufen seiner E-Mails oder Onlineeinkäufe mittels elektronischen Zahlmitteln, wie zum Beispiel der Kreditkarte.

Wer zwingend auf einen mobilen Internetzugang angewiesen ist, dem empfehlen wir die Nutzung eines Surfsticks mit Datenvolumen für seinen Laptop, damit ein deutlich sichererer Einsatz von seinen sensiblen Daten und elektronischen Zahlmitteln gewährleistet ist.

In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern einen sicheren Onlineeinkauf!


Bildquellen:

ALLSEITS SICHER / Marc-Andre Schneider

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1 Mit der Deutschland-Kreditkarte Classic der Hanseatic Bank kann an Geldautomaten weltweit gebührenfrei Bargeld abgehoben werden. Gegebenenfalls können hierbei Gebühren des Geldautomatenbetreibers anfallen. Das heißt, zusätzlich zum Auszahlungsbetrag können Geldautomatenbetreiber individuelle Entgelte erheben, worauf die Hanseatic Bank keinen Einfluss hat. Derzeit ist dies nur im Ausland (z.B. in Thailand oder den USA) der Fall.

2 Neukunden können den offenen Rechnungsbetrag in den ersten drei Monaten zinsfrei in Teilbeträgen zurückzahlen. Dies gilt für alle Umsätze innerhalb des Verfügungsrahmens, die in den ersten 3 Monaten nach Kreditkarteneröffnung getätigt werden. Die Kreditkarteneröffnung erfolgt in der Regel 5 – 7 Tage vor Erhalt der Kreditkarte. Nach Ablauf der 3 Monate fallen bei Teilzahlung die vertraglichen Zinsen an. Bonität vorausgesetzt. Als Neukunden zählen Antragsteller, die in den sechs Monaten vor Abschicken des Online-Antrages nicht Inhaber eines Kreditkartenkontos bei der Hanseatic Bank gewesen sind.