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Unschöne Überraschung - Wenn man statt einer Kreditkarte nur Kosten bekommt

09.09.2016

Wer viel im Internet unterwegs ist, der kennt mit Sicherheit diese ominösen Werbungen, die einem eine Kreditkarte ohne Schufa und ohne Bonitätsprüfung, aber mit einem 5.000-Euro-Kredit versprechen. So mancher ist auch versucht diesem Versprechen Glauben zu schenken, da man auf der angegebenen deutschsprachigen Webseite keinen Haken finden kann. Und doch ist da einer...

Immer mehr Verbraucherzentralen registrieren Beschwerden über fragwürdige Geschäftspraktiken einiger Anbieter im Kreditvergabebereich. Denn gerade einkommensschwache Verbraucher werden hier in eine teure Falle gelockt. Man bekommt zwar eine Karte, mit der man auch bezahlen kann, aber hierbei handelt es sich um eine kostenpflichtige Prepaid-Kreditkarte, also um eine Kreditkarte, bei der erst eine Aufladung mit Geld eine Zahlung möglich macht. Für eine solche guthabenbasierte Aufladekarte benötigt der Aussteller wirklich keine Schufa-Auskunft oder eine Bonitätsprüfung, da diese mit keinem Risiko verbunden ist. Dafür verlangen unseriöse Anbieter eine meist zwei- bis dreistellige Kartenausstellungsgebühr, welche oft als Nachnahmegebühr der versendeten Karte eingenommen wird. In vielen Fällen entstehen noch weitere Kosten, da manchmal auch die Aufladung einer Gebühr unterliegt oder eine Jahresgebühr fällig wird. Der angebotene Kredit ist hiervon unabhängig und die Vergabe ungewiss. Daher sollte man unbedingt und besonders wenn man sich nicht sicher ist, überprüfen, ob es Erfahrungsberichte zu diesem Anbieter gibt oder ob dieser bei den Verbraucherzentralen negativ auftaucht.


Bildquellen:

Bildquelle: Michaela Zimmermann / MZ-Datenservice

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