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Wichtiger Hinweis für den Urlaub: Achtung bei Sofortumrechnungen in Euro!

05.06.2016

Mit der nahenden Urlaubsphase mehren sich die Anrufe bei unserer Bestellberatung mit der Frage, ob das Auslandseinsatzentgelt gespart werden kann, wenn über die dynamische Währungsumrechnung im Kreditkartenterminal direkt in Euro abgerechnet wird? Die Antwort hierauf kann mit einem eindeutigen „JA, ABER…“ beantwortet werden. Denn das sogenannte Dynamic-Currency-Conversion-Verfahren, kurz DCC, birgt die enorme Gefahr, dass auf den aktuellen Wechselkurs ein weiterer Aufschlag erfolgt, welcher mitunter erst auf dem Kassenbon nach dem Zahlvorgang ersichtlich wird.

Stiftung Warentest ermittelte in einem aktuellen Test durchschnittliche Aufschläge zwischen 2-5%. Getestet wurde das EU-Ausland, in welchem der Euro nicht offizielle Währung ist. Laut dem Test treffen Kunden aber auch in Ländern wie den USA, Thailand oder China auf die DCC-Umrechnung. Polposition nahm eine tschechische Bank mit einem Verlust von sage und schreibe 12,18% zu Lasten des Kreditkarteninhabers ein.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, ist gut beraten sich vor der Abrechnung in Euro beraten zu lassen, welche Zusatzgebühren für die Umrechnung erfolgen und im Zweifel lieber in der Landeswährung des Urlaubsortes abzurechnen und die Gewissheit zu haben, dass zu den 1,75% Auslandseinsatzentgelt der Deutschland-Kreditkarte keine höher liegenden und unerwarteten Kosten anfallen.

Auch wurde uns berichtet, dass manch ein Anbieter deutschen Kreditkartenkunden ausschließlich die Abrechnung in Euro anbietet, obwohl der Inhaber einer Kreditkarte einen Rechtsanspruch besitzt, dass in der jeweiligen Landeswährung abgerechnet wird. Trifft man auf einen uneinsichtigen Händler kann unsere Empfehlung nur lauten, auf den Konsum bei diesem zu verzichten, um vor bösen Überraschungen auf dem Kassenbon oder auf seiner Kreditkartenabrechnung gewappnet zu sein.

Wir wünschen einen angenehmen Urlaub.


Bildquellen:

Bildquelle: Michaela Zimmermann / MZ-Datenservice

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