Legitimation

Stand: 16.04.2020

Jedes Kreditinstitut ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Identität seiner Kunden zu prüfen, bevor diese einen Vertrag für eine Kreditkarte oder ein anderes Finanzprodukt bei der Bank abschließen. Auf diese Weise sollen betrügerische Versuche mit erfundenen oder falschen bzw. gestohlenen Identitäten verhindert werden.

Diese sogenannte Legitimation des Kunden kann bei Direktbanken nicht von den Bankmitarbeitern vor Ort durchgeführt werden, da hier oftmals kein oder nur ein gering ausgebautes Filialnetz vorhanden ist. So können Sie als Neukunde nicht persönlich vor Ort legitimiert werden. Bei Online-Vertragsabschlüssen über das Internet wird daher in der Regel auf das PostIdent-Verfahren oder auf das VideoIdent-Verfahren zurückgegriffen.

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PostIdent

Beim PostIdent-Verfahren werden die Antragsteller stellvertretend für die Direktbank von den Mitarbeitern der Deutsche Post AG legitimiert. Hierfür benötigen Sie Ihren Personalausweis – teilweise ist auch der Reisepass ausreichend – dessen Daten mit den von Ihnen im Antrag angegeben Informationen verglichen und überprüft werden. Die Vertragsunterlagen werden anschließend durch die Mitarbeiter der Deutsche Post AG direkt an die Bank gesendet. Das PostIdent-Verfahren zur Legitimation ist für Sie als Antragsteller in aller Regel kostenfrei.

VideoIdent

Beim VideoIdent-Verfahren erfolgt die Identifikation des Antragstellers via Videotelefonie. Diese Art der Legitimation kann bequem von Zuhause aus erfolgen und ist innerhalb von wenigen Minuten abgeschlossen. Das VideoIdent-Verfahren wird von Firmen bereitgestellt, die sich auf die Videolegitimation spezialisiert haben und mit den konten- bzw. kartenausgebenden Banken zusammenarbeiten. Der Service-Mitarbeiter, mit dem Sie telefonieren prüft über das Videotelefonat Ihre Angaben mittels Ihres Ausweisdokuments (Personalausweis, Reisepass) und identifiziert Sie als Antragsteller. Während des VideoIdent-Verfahrens wird ein gültiges Zertifikat erstellt, welches den Vertrag elektronisch signiert und rechtsgültig unterschreibt. 

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1 Mit der Deutschland-Kreditkarte Classic der Hanseatic Bank kann an Geldautomaten weltweit gebührenfrei Bargeld abgehoben werden. Gegebenenfalls können hierbei Gebühren des Geldautomatenbetreibers anfallen. Das heißt, zusätzlich zum Auszahlungsbetrag können Geldautomatenbetreiber individuelle Entgelte erheben, worauf die Hanseatic Bank keinen Einfluss hat. Derzeit ist dies nur im Ausland (z.B. in Thailand oder den USA) der Fall.

2 Neukunden können den offenen Rechnungsbetrag in den ersten drei Monaten zinsfrei in Teilbeträgen zurückzahlen. Dies gilt für alle Umsätze innerhalb des Verfügungsrahmens, die in den ersten 3 Monaten nach Kreditkarteneröffnung getätigt werden. Die Kreditkarteneröffnung erfolgt in der Regel 5 – 7 Tage vor Erhalt der Kreditkarte. Nach Ablauf der 3 Monate fallen bei Teilzahlung die vertraglichen Zinsen an. Bonität vorausgesetzt. Als Neukunden zählen Antragsteller, die in den sechs Monaten vor Abschicken des Online-Antrages nicht Inhaber eines Kreditkartenkontos bei der Hanseatic Bank gewesen sind.