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Was geschieht bei der Bonitätsprüfung?

28.10.2011

Kunden, die sich für eine echte Kreditkarte (keine Prepaid-Kreditkarte) interessieren und bei der Bank beantragen, durlaufen eine sogenannte Bonitätsprüfung. Doch was verbirgt sich hinter diesem Vorgang eigentlich? Bei der Prüfung der Bonität eines Kunden handelt es sich um ein Prüfverfahren der Geldinstitute, wenn Kunden einen Kredit, ein Girokonto oder eine Kreditkarte erhalten möchte. In einem solchen Fall prüft das Geldinstitut die Bonität des Antragstellers, da auf jeder Kreditkarte auch ein Kreditrahmen (Verfügungsrahmen) vorgesehen ist.

Der eigentliche Sinn einer Bonitätsprüfung besteht darin, dass Zahlungsausfallrisiko eines Kunden einschätzen zu können. Tendiert dieses Risiko gegen Null, dann spricht in der Regel nichts dagegen dem Antragsteller eine Kreditkarte mit einem großzügigen Verfügungsrahmen auszustellen. Voraussetzung dafür ist, dass der Kunde keine negativen Schufa-Einträge besitzt und über ein regelmäßiges Einkommen verfügt.
 
Ist der Kunde schon seit längerer Zeit bei ein- und derselben Bank, kann das Geldinstitut das Risiko wesentlich besser einzuschätzen. Dann besteht auch die Möglichkeit den verfügungsrahmen einer Kreditkarte zu erhöhen.

Werden bei der Bonitätsprüfung negative Schufa-Einträge (Zahlungsrückstände, unbezahlte Rechnungen, eidesstattliche Versicherung, Vergleiche oder Insolvenzverfahren) aufgelistet, weist dies auf eine schlechte Bonität des Antragstellers hin. In der Regel verweigert die Bank dann die Ausstellung einer Kreditkarte. Diese Vorgehensweise dient dem Schutz des Kunden vor einer weiteren Verschuldung.

Damit die Bonitätsprüfung immer positiv ausfällt, sollte man keine negativen Einträge bei der Schufa erhalten. Dies erreicht man dadurch, dass man die anfallenden Rechnungen immer pünktlich begleicht, Ratenzahlungen immer fristgerecht erfolgen und man bei der Telefon- und Handyrechnung nicht in Verzug gerät. Regelmäßig wiederkehrende Gehalts- und Lohnzahlungen lassen die Bonitätsprüfung ebenfalls positiv ausfallen.


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1 Mit der Deutschland-Kreditkarte Classic der Hanseatic Bank kann an Geldautomaten weltweit gebührenfrei Bargeld abgehoben werden. Gegebenenfalls können hierbei Gebühren des Geldautomatenbetreibers anfallen. Das heißt, zusätzlich zum Auszahlungsbetrag können Geldautomatenbetreiber individuelle Entgelte erheben, worauf die Hanseatic Bank keinen Einfluss hat. Derzeit ist dies nur im Ausland (z.B. in Thailand oder den USA) der Fall.

2 Neukunden können den offenen Rechnungsbetrag in den ersten drei Monaten zinsfrei in Teilbeträgen zurückzahlen. Dies gilt für alle Umsätze innerhalb des Verfügungsrahmens, die in den ersten 3 Monaten nach Kreditkarteneröffnung getätigt werden. Die Kreditkarteneröffnung erfolgt in der Regel 5 – 7 Tage vor Erhalt der Kreditkarte. Nach Ablauf der 3 Monate fallen bei Teilzahlung die vertraglichen Zinsen an. Bonität vorausgesetzt. Als Neukunden zählen Antragsteller, die in den sechs Monaten vor Abschicken des Online-Antrages nicht Inhaber eines Kreditkartenkontos bei der Hanseatic Bank gewesen sind.